Wieder mal ein schwieriger Hund - und ich habe so einen wirklich nicht mehr nehmen wollen - und hatte keine Zeit, keine Nerven und kein Geld...

Das ist die Geschichte von Balou - er war ca. 3 Monate bei mir und konnte jetzt vermittelt werden.

Das war eine der ersten mails, die ich wegen Balou bekam: die versuchen jetzt ein neues zuhause zu finden. die pension ist bei köln, sie würden balou aber bringen, da sie sicher gehen wollen, dass er gut untergebracht ist. ich hab mal ein
bild angehängt. er sieht eigentlich recht hübsch aus, und kein bisschen übergewichtig.

er soll um die drei jahre alt sein. die besitzer wollten ihn wohl nicht mehr haben weil er alles haben muss was fressbar ist :-) notfalls mit nachdruck. in der pension ist er bisher aber unauffällig.

ich denke, sie sind schon grob informiert durch Ralf, ich denke das Vertragen mit dem anderen Beagle dürfte kein Problem sein, soweit ich weiß wird es höchstens Probleme geben wenn es ums Füttern geht, da denke ich wird er schon versuchen dem anderen gegenüber den max zu machen.

Hmmmm... eigentlich will ich doch im Moment keine Pflegehund - naja, gut, ein unauffälliger 3jähriger Beagle... ist sicher schnell vermittelt - naja, hol ich ihn halt für ein, zwei Monate... Und so fuhr ich bei kaltem trüben Wetter nach Frankfurt, wo mir der Beagle aus Köln übergeben wurde. Im Süden von Frankfurt tranken wir einen Kaffee und unterhielten uns über Balou. Der Satz "das ist deine letzte Chance!" ließ mich auf einmal hellhörig werden... Irgendwann zog Jana auch einen Maulkorb aus der Hose - oha - mir schwante schon etwas... Sein rosa Halstuch - "das haben ihm die Kinder dran gemacht - vielleicht, damit er nicht so gefährlich aussieht" - na, da kommt ja was auf mich zu. Wir gingen noch zusammen spazieren und dann versuchte ich, den Schatz in den Kennel zu packen. Rrrrrrrrrrr.... das war eindeutig. Will man gleich einen Konflikt haben? Nein. Also gut. Balou kommt auf den Rücksitz.

Der Rückweg war schon ein Traum: Dauergefiepe bwz. -geheul von hinten - alternativ wühlte er hinter meinem Sitz ununterbrochen wie ein Schwein zwischen den Leinen herum. Ab Würzburg: jetzt reicht es, der kommt jetzt in den Kennel! Mit Schieben nicht dran zu denken, aber schließlich mit nem fetten Leckerchen. Und klapp ist die Tür zu. Immerhin, kein Gekruschtel mehr. Das Gefiepe bleibt und NERVT.

Putzig sieht er aus oder?

Die ersten Eindrücke sammel ich ja meist im Stadtpark. Jaaaa. Da kamen sie - Attacke und ekelhaft lautes Geschrei nachts neben den ruhigen Häusern. Wieder mal könnte ich im Boden versinken. Er hört nicht auf und läuft mit riesiger Machobürste den Weg entlang. Immerhin, er pieselt und macht was -er pieselt genau gesagt, alle paar Meter - Blasenentzündung??? Zuhause - rein gepinkelt auf den Teppich - nach diesem Hund fliegt der Teppich endgültig raus. Beginn des Kenneltrainings. Erste Attacke gegen mich - erste Attacke gegen ihn. An diesem Abend hatte ich sofort die Nase voll und hab ihm sehr entschlossen klar gemacht, dass solche Nummern hier nicht laufen. Er schrie sofort, als würde er abgestochen - meine Nachbarin klingelt aufgeregt.... Balou wird in den Kennel verfrachtet. Klappe zu. Aufatmen meinerseits. Er hat die Intervention verstanden und hat nicht mehr versucht, mich zu beißen. Geht nun auch in den Kennel. Dafür nimmt er andere Leute gerne mit...

Attacken gegen Ecki im Laden, weil er ihn vom Tisch schieben wollte...Attacke gegen meinen Kollegen in der Uni: fast ein Biss ins Gesicht. Was für ein süßer Goldschatz...

Die Vorgeschichte

Heute habe ich lange mit der Vorbesitzerin von Balou telefoniert. Ach, es ist so eine ganz typische Geschichte: Balou wurde mit 12 Wochen von einem Massenzüchter bei Bonn verkauft. Die Frau war soweit ich mich erinnere schon schwanger und bekam den Hund geschenkt (von der Mutter?). Von Anfang an gab es Probleme. Die Frau kam eigentlich recht gut mit Balou zurecht, der Mann erzog den Hund aber über den berühmten Alphawurf. Balou ließ sich das Fressen nicht wegnehmen (warum Menschen immer das Essen wegnehmen müssen ist eine Frage, die ich schon lange mit mir herum trage). Balou knurrte, Balou biss, Balou schoss aus dem Körbchen, wenn das Thema Essen nur im Raum stand. Alphawurf, ein dauernd abartig losschreiender Hund. Ich hab das heir auch schon erlebt. Balou schreit zur Prophylaxe... eine verzweifelte Familie sucht Hilfe in der ersten Hundeschule. Man arbeitet mit Unterordnung, immer wieder wird Balou auf den Rücken gedreht. Balou beißt die Trainerin beim Abnehmen von Futter so, dass sie keine Lust mehr auf weiteres Training hat. Weitere Hundeschulen folgen. Spezielle Trainer folgen. Alle versuchen Balou zu unterwerfen. Erfolglos. Balou beißt zunehmend. Er sitzt in der Küche oder im Flur und fällt jeden an, der vorbeigehen will. Alle in der Familie bekommen Narben, Prellungen. Er rammt sogar mit Maulkorb den Körper so in den Menschen, dass von einer Tante der ganze Bauch blau war. Das Baby kam auf die Welt. Angst, Hilflosigkeit, Verzweiflung machen sich immer mehr breit. Alle lachen und meinen "du wirst doch wohl mit so einem kleinen Beagle klar kommen". Weitere Trainer werden gesucht. Ein Trainer meinte "ich gebe auf", weil Balou soo dickschädelig ist, dass er ihm nicht bei kommt mit seinen Methoden.
Balou kommt in eine Tierpension, damit die Familie einfach mal entspannen kann. Von dort aus wird ein Trainer empfohlen. ich glaube, an die 1500 Euro wurden bezahlt und Balou kam für einige Zeit zu ihm. Zurück in der Familie zeigte er sofort sein gewohntes Verhalten (wie er beim Trainer war, weiß ich leider nicht). Die Besitzer konnten nicht mehr und beschlossen, den Hund nicht mehr zurückzunehmen. Der Trainer meinte, er hätte jemanden, der ihn nimmt. Ansonsten wurde beschlossen, dass er, um ihm ein Herumgereichtwerden zu ersparen, eingeschläfert werden soll. Hierbei spielte auch die Verantwortung den Menschen gegenüber eine Rolle. Man konnte nich vertreten, dass noch mehr passiert.
Und so blieb die Familie traurig aber doch erleichtert zurück und hoffte, dass Balou endlich ein richtiges Zuhause gefunden hat.
Doch es kam anders - die Geschichte wiederum kann ich nur noch aus der längeren Erinnerung aufschreiben. Jana, die Balou "gerettet" hat erzählte mir, dass auch die Familie, wo der Trainer Balou hinbrachte, es nicht ertragen hat. wieder gab es die Probleme mit dem Futter und dem Beißen. Balou kam in die Tierpension und man dachte"ach, so einen Beagle, den kriegen wir schnell wieder los". Soweit ich weiß, wurde er nochmals erfolglos vermittelt.
Worüber ich mich wirklich sehr gefreut habe: die Vorbesitzerin ist bereit,für ihn eine Haftpflichtversicherung zu bezahlen, weil sie möchte, dass es dem Hund gut geht und dass es jetzt besser läuft. Ich habe ihre Tel.nr. über google gefunden, der Name stand im Impfpass. Sie hatte sich die ganze Zeit nicht mehr getraut, nachzufragen, wo Balou ist und war furchtbar erleichtert, dass Balou wieder aus der Tierpension heraus gekommen ist. Zum ersten Mal kann ich die Vorgeschichte tatsächlich erfragen und erfahre sogar Unterstützung.
Ihre Tochter, die kleine - sie ist jetzt wohl ca. 4 oder 5-, hing wohl sehr an Balou (und er hat ihr nie etwas getan). Sie sagt immer noch manchmal, dass sie doch ihren jetzigen Hund weg tun und lieber wieder den Balou holen sollten.
Mir hat das Gespräch auch wieder bißchen Angst gemacht und beim Füttern war ich unsicher, ob ich nicht mehr aufpassen sollte. Aber dieses Problem erscheint hier komischerweise überhaupt nicht. Ich habe mich heute neben seinen Napf gestellt und ihm zwischendurch einfach getrocknete Lunge in den Napf geworfen. Vielleicht lernt er irgendwann, dass ich ihm das Essen sicher nicht weg nehme (ausgerechnet ich, wo ich eh Vegetarier bin, aber das Wort kennt er noch nicht
Er bekommt viel aus der Hand und muss dafür auch arbeiten. Unterwegs lasse ich immer wieder Leute ihn füttern, damit er die Angst vor Menschen verliert. Gottseidank ist er unglaublich bestechlich.
Jetzt schläft er gerade satt und müde in seinem Körbchen. Und fiept nicht mehr und hat gelernt, dass, wenn der Computer läuft, eh nichts zu holen ist

Balou mit seinem Schweinerücken, der mir gar nicht gefällt...

 

Der kleine Puschel ist im Moment eine rechte Plage!Eine Baustelle neben der anderen, aber mit viel Zeit, Arbeit und Glück könnte er es schaffen. Nur, woher nehme ich die Zeit, um mit ihm zu arbeiten???? ich habe sie nicht. Keine Ahnung. Es gibt irgendwie keine Alternativen. Wo könnte ich so einen Hund hin tun???

Ja, die Zeit vergeht. Ich kann nur sagen, das ist nun gar nicht der Hund, den ich mir für die nächste Zeit gewünscht hatte. Heute rief ich doch mal die Vorbesitzer an, die ich über den Impfpass finden konnte. Balou hat schon gebissen, als er mit 3 Monaten von einem Massenzüchter gekauft wurde (der inzwischen schließen musste) - die ganze Familie hat/hatte Wunden Narben - Balou setzte seine Interessen kernig durch. Noch heute, meinte die Vorbesitzerin, stecke in ihr die Angst, einfach so in die Küche zu gehen. Wenn wo nur annähernd Essen herum lag, lief Balou zur Hochform auf. Man war mit ihm in fast allen Hundeschulen, die es im Umkreis Bonn gab. Alle Trainer setzten auf Unterordnung. Eine tapfere Trainerin ;-) wurde beim Versuch, ihm einen Knochen weg zu nehmen, so gebissen, dass die auf eine Fortsetzung der Arbeit dankend verzichtete. Die Familie kam ans Ende ihrer Kräfte. Dazu kam auch noch ein kleines Kind im Haus. Die Situation wurde unerträglich. Balou kam zu einem Trainer und sollte dort erzogen werden. Als er zurück kam, fing er sofort wieder an zu beißen. Das war der Punkt, wo es einfach nicht mehr ging. Man beschloss, dass der Trainer den Hund mitnehmen solle und er meinte, er hätte einen Platz, wo er den Hund hingeben könne. Da kam er wohl auch hin - wir wissen nicht, wie lange. Alternativ, wenn das auch nicht ginge, sollte Balou endgültig eingeschläfert werden, um ihm ein ständiges Herumgereichtwerden oder einen lebenslangen Tierheimaufenthalt zu ersparen. Balou kam dann wohl in eine Tierpension, wurde nochmal falsch vermittelt und kam wieder zurück. Seit ca. 1,5 Jahren ist er nun wohl in der Tierpension gesessen und war im Grunde unvermittelbar. Immer wieder kamen Leute und er sprang wild am Gitter hoch -aber, wenn die Leute hörten, wie er sich verhält, nahmen sie dankend Abstand. Seine Chancen standen nicht mehr gut. Hätte es nicht Jana gegeben. Sie hilft immer wieder in dieser Tierpension mit und war entschlossen, diesem Tier ein besseres Leben zu verschaffen.

Leider habe ich heute auch erfahren, dass Balou ständig krank war - die Liste seiner Krankheiten bekomme ich noch. Blase und Gelenke scheinen dabei zu sein. Das macht mir schon Sorgen! Ich pendle zwischen Verzweiflung, Resignation und dem Wissen, dass ich mit ihm arbeiten muss, ob ich will oder nicht.

Gestern konnte ich diese beiden Bilder machen und er wirkte zum ersten Mal im Gesicht entspannt. Wir brauchen viel Zeit.

Ich seh als einzigen Ausweg positive Arbeit mit ihm - vielleicht schafft er es über den Clicker. Und der größte Pluspunkt: er ist total bestechlich :-) es wird Zeit, dass ich mit ihm anfange.

Weihnachten

Mein Vater war sehr begeistert, dass ich schon wieder mit drei Hunden nach Freiburg komme... Naja, da muss er durch. Balou hat sich recht manierlich aufgeführt. Und weil er schon Sitz/Bleib konnte, war dieses Bild möglich. Was man nicht sieht - und das habe ich erst daheim bei der Bildbearbeitung gemerkt ;-) hinter ihm ist eine Schrift in die Bank geritzt: Hurensohn. War wirklich Zufall!!!!!

Wie das so ist im Urlaub, man hat viel Zeit und so habe ich angefangen, mit Balou bißchen zu clickern. Er findet das toll, aber er kämpft unglaublich damit, dass er nicht Sitz oder Platz macht. Manchmal sieht man richtig, wie es ihn quält, dass er eigentlich gerne aufstehen und den Stab anstubbsen würde und dass er aber meint, er müsse Sitz machen. Das sieht man auch auf den Bildern: ich hab die Gelegenheit ergriffen, um einem Hund mal nur über den Clicker das Apportieren beizubringen. keine Ahnung, ob es gelingt. Stufe 1 war, dass er einen Stab anstubbst und den Befehl Stubbs lernt. Dann hab ich eine Tempopackung auf den Boden gelegt, die er anstubbsen sollte. Nächster Schritt: er soll sie ins Maul nehmen. an diesem Punkt sind wir gerade. Er nimmt sie ins Maul, spuckt sie aber sofort aus, so dass man es nicht knippsen konnte.

Balou macht sein Sitz und überlegt

versucht im Sitz dranzukommen

hat grad wieder ausgespuckt

und will seinen Chip

Ein virtuoses Pfotegeben ;-)

na, und jetzt? gehts weiter?

hmmm... die reden irgendwie nur tut sich nichts

Stupps

Januar

3.1.06: Was für ein mistiger Tag... Heute morgen hatte ich Balou mit in der Uni - er lag neben meinem Schreibtisch. Aber als eine Kollegin hereinkam, wollte er sie wieder anfallen und bellte laut - so etwas geht am Arbeitsplatz einfach nicht. Fazit: morgen muss er wieder draußen im Auto warten. Das ist so schade. Aber es geht einfach im Moment nicht anders.

Der Mittagsspaziergang, diesmal mit Schleppleine, damit er sich nicht zu selbstständig macht (seine Spezialität...) lief gut. Er macht bei den Übungen im Wald schön mit. Hat sogar apportiert. ich dachte, er kann das gar nicht. Entweder hat er es jetzt gelernt oder er hatte vorher keine Lust dazu. So langsam kapiert er auch, dass Sachen versteckt werden, die er suchen soll. Naja und damit fangen die anderen Probleme an, dass er, wenn er warten und den anderen Hunden beim Suchen zuschauen muss, unglaublich aufgeregt ist (ich hasse es, wenn Hunde so herumschreien... das nur am Rande...)
Heute abend hab ich ihn doch mit in meinen Hundeladen genommen. Aber das geht nicht gut. Er will einfach die Leute anfallen. Wenn sie Leckerchen werfen und auf Abstand bleiben, geht es. Wenn nicht, geht er los. Am Schluss stand ich mit ihm an der Leine in der Nähe einer Käuferin. Wir redeten kurz miteinander, Balou stand so da - und auf einmal wie ein Irrer schießt er auf die Frau los und will sie beißen. Hätte ich nicht schon so oft solche Hunde gehabt, hätte er sich erfolgreich losgerissen. Er geht mit voller Wucht los. Es ist wirklich ausgesprochen unangenehm. Warum er die einen beißt und die anderen nicht, ist mir noch nicht klar. Unter Umständen sind es unsicherere Leute, aber ich bin mir nicht sicher. Und wieder meine Abendgedanken: was mach ich nur mit diesem Hund...

 

6.1.06: Der Adrenalinspiegel fällt weiter. Und wie ich es nun schon oft erlebt habe, kommt dadurch mehr Trauer und Angst zum Vorschein, was mir wiederum das Zusammenleben mit Balou erträglicher macht. Ich versuche, ihn möglichst von Stress-Quellen fern zu halten, um ihn weiter zu entlasten. Meine "Fast"ferien tun ihm gut. Er schläft jetzt länger und ruhiger.
Die Übungen gehen weiter. Immer wieder: Arbeit und dafür bekommt er etwas aus der Hand. Er war die Woche auch in der Uni dabei. Meine Hilfskraft konnte immerhin ins Zimmer kommen, ohne dass er Theater machte. Sie wirft ihm Leckerchen. Aber der Blick von ihm war eindeutig: komm bloß keinen Schritt näher! Puh guckt und erstarrt er da und schaut einfach nur fies. Stinkknochen wäre da das richtige Wort.
Dann Spiele, wo ich vor ihm etwas einpacke und einstecke und er darf es heraus holen und ich lege etwas nach. Meine Hand legt immer nur nach und nimmt ihm nichts weg. Da er solche Spiele gar nicht kennt, sammelt er auf diesem Feld doch Vertrauen.
Nach wie vor ist es zum Lachen und zum Weinen, wie ihm das Sitz eingebleut wurde. Er sprang heute mit Lena auf einen hohen Baumstumpf. Und da saß er dann, unfähig, sich von seinem Sitz zu erheben. Wie mit Uhu angeklebt. Und man sieht, wie es ihn fast zerreißt: einerseits würde er gerne aufstehen und etwas anderes machen, aber es ist ihm nicht erlaubt von alter Erziehung her. Wenn er es dann doch wagt, aufzustehen, setzt er sich doch gleich wieder hin. Wie ein Huhn, das pickt, sieht es aus. Er reckt den Hals vor und zieht ihn sofort wieder ein. Er hebt bißchen den Po, setzt sich aber sofort wieder. Ein Hin und Her. Und wenn man dann als Mensch weiß, wie einfach die Lösung wäre: einfach aufstehen und sieht, wie sich das Tier bei der Problemlösung quält... ist nicht anders als bei uns Menschen, wo die Lösung auch oft direkt neben uns liegt und wir sie nicht sehen.
Sein Rücken sieht im Grunde auch schon aus, als wäre er im Dauersitz. Rundlich, wie bei einem Schwein. Der Po immer halb Richtung unten. Alles zusammengeschnürt hinten. Kein Wunder, dass er auch immer Blasenprobleme hatte. Er bräuchte eigentlich dringend Tellington oder so etwas, aber das scheitert im Moment am Geld. Täte ihm sicher gut, wenn man hinten am Körper aufmachen könnte.
Ach und am Ende unseres heutigen Spaziergangs kam ein Berner Sennenhund mit furchtbar viel Angst an der Leine. Er wollte nur weg von seinem Besitzer. Der Besitzer meinte entschuldigend "der ist noch jung".

7.1.: Puh, hier hats jetzt aber geraucht. Hypothesen wurden generiert Krieg ich das Leckerchen für Sitz, für Platz, für Kordel angucken, für Kordel anstupsen, für Kordel kurz ins Maul nehmen, für Kordel bringen? oha! erstaunlich, so klappts. Obs Zufall war? Ein Blick könnte doch auch reichen? Gut, hol ich mir halt die Leckerchen mit Gewalt!!! Lange Zeit der Übung. Man sieht richtig, wie altes Hirn und neues Hirn aufeinander prallen. Neues Hirn fängt aber zunehmend an, sich durchzusetzen - klar, wenns so Futter gibt.

Und dann: Balou apportiert - ohne Zwang und Gewalt:

9.1.: und Balou hat weiter gelernt... gestern waren wir wandern - lt. Wanderführer ein stiller, schneebedeckter schmaler Weg hoch oben im Wald immer am Grat entlang - ein Weg, wo man die Stille des Winters spüren und ganz zu sich finden kann. Wir traten in den Wald unten ein und es bahnte sich schon an, was später kam... Lena hielt ihren Schnorchel äußerst interessiert in die Luft und blieb ständig am Hangwald stehen. Auch Coffey wurde wach. Doch Balou tümpelte so vor sich hin. Wir bogen oben dann in diesen schmalen Hangweg ein und schon nach kürzester Zeit kam auf einmal ein hysterischer Aufschrei von Balou: eine Kaninchenspur. 3 Beagles mit voller Wucht an der Leine - alle drei schreien so laut sie können - warum in aller Welt nennt sich DAS Geläut???? Es war nur peinlich. Ein großer stiller Wald und meine kreischenden Beagles. Weiter mit Gezerr und kurzes Luftholen - nächste Spur, nächster Anfall - doch diesmal leicht bergab auf Schnee - ich fast der Länge nach den Hunden hinterher. Balou hat nun gelernt, wie ein Beagle jagt. Seine Nase geht nicht mehr hoch. Sein Körper hat die typische Haltung und er kreischt und kreischt vor Aufregung. Ich wusste wirklich nicht, wie ich so den Berg wieder runter kommen soll. Eine Situationskomik sondergleichen... Am Ende ging es nur mit massivem Leinenruck. Schweißgebadet kam ich unten an. Zufriedene Hunde. Jepp. Balou hat anscheinend einen besonders guten Sauger. Nur so, für die zukünftigen Besitzer...
Die Hundeübungen draußen findet er auch klasse. So klasse, dass er seit heute, wenn er warten muss, durchgängig schreit. Ich habe immer noch keine Idee, wie man das einem Hund abgewöhnt. Ignorieren nützt nichts.
Aber er hat heute einen geworfenen Ball sofort apportiert und mir vor die Füße gelegt.
Weiter gings mit Impulskontrolle: Cornelia stand in der Mitte mit einem Salami-Futterbeutel und ich habe die Hunde daran vorbei gerufen. Bei Balou haperts massiv mit Sitz und Bleib (was machen die nur 3 Jahre mit dem Hund in der Hundeschule???????) - mit dem Säckchen, das hat er noch gar nicht kapiert und so rannte er freudig dran vorbei. Er kommt, wenn man ihn ruft, inzwischen mit fliegenden Ohren und hat oft ein ganz strahlendes Gesicht dabei. Wenn kein Futter rum liegt, kommt er sofort. Leute im Zimmer mag er weiterhin gar nicht...

17.1.: Hier geht gar nix mehr weiter - und das zeigt für mich auch, dass sich Balou doch immer mehr nahtlos in den Alltag einfügt und nicht mehr so auffällig ist. Am besten gefällt mir, dass das Gefiepe endlich aufgehört hat und er auch mal stundenlang schlafen kann. Wenn ich ihn in der Arbeit dabei habe (ganz früh morgens darf er), wird er weiter von meinen Kollegen gefüttert. man sieht, dass er inzwischen die Erwartung hat, dass er was kriegt - der Blick hat sich verändert und er bölkt meist nicht mehr los. den Abstand muss man aber weiter zu ihm halten.
Das ist Balou mit seinem neuen Norwegergeschirr - irgendwie hat er da was von einem Frosch...:

18.1.: Adrenalinschub in der Uni... ich sitz so früh an meinem Arbeitsplatz und hab halt doch noch Balou drin, obwohl er schon draußen sein sollte... kommt doch tatsächlich mein Chef 2 rein, der Hunde nicht mag und ich dachte schon, Balou tickert jetzt hoch... aber nein Balou hat gelernt und wartete auf sein Leckerchen. Kein Geschrei, nichts. Chef 2 hat gar nichts von mir gemerkt. uff... und dann hab ich ihn gaaanz schnell raus ins Auto gebracht.
Jetzt müssen meine Kollegen bald anfangen und ihm das Leckerchen per Hand reichen. Ein Problem, weil die meisten Angst davor haben - vielleicht Kaustangen, wo Mensch und Hund je nur ans andere Ende kommen. Irgendwie muss die Nähe jetzt geübt werden.

25.1.: Schritt für Schritt... Balou war die letzten Tage wieder mit in der Uni. Weiter werden Futterbröckelchen geworfen, wenn jemand rein kommt. Heute kamen 4 Leute ins Zimmer, mein Kollege Marcel war so tapfer und hats ihm mit der Hand gegeben. Die anderen geworfen. Kein Bellen mehr, wenn jemand rein kommt. Näher als 2m dürfen Fremde aber nicht ran. Aber immerhin, er schreit nicht mehr los. Gut, dafür wollte er draußen im Dunkeln vorher noch auf jemand losgehen, aber ich war schneller als er und hab ihn gerufen.
Nächste Woche will ich anfangen mit zunehmender Handfütterung und damit auch Distanzverringerung. mal sehen, was möglich ist. Streicheln ist noch aufgeschoben.
Allein bleiben ist leider wieder ein Problem, er bellt durchgehend und ich muss ihm den Maulkorb drum machen. Damit ist er meistens still.
Das Dauergefiepe im Auto während der Fahrt hat auch wieder angefangen und geht mir furchtbar auf die Nerven. Kauknochen verträgt er nicht gut - ich weiß nicht recht, wie ich das weg kriege.
Schön ist, er fängt an, mit Coffey Stöckchen zerren zu spielen. Ich habs ihm immer wieder hingehalten, wenn Coffey an einem Ende hing - Stoßgebete, dass er mich nicht tackert... - und jetzt geht es schon eine ganze Weile hin und her mit dem Stock, ohne dass ich dazwischen bin mit der Hand - sehr heftig, wie beide dran hängen, aber eine gute Gymnastikübung für die beiden
Balou hat auch das Fangen von Leckerchen gelernt - und Slalom durch die Beine kann er jetzt - die Bilder kommen. Sitz und Bleib... oh je... ca. 3m kann ich jetzt weggehen. Vorteil der ganzen Aktionen: Balou läuft schön bei uns mit und konzentriert sich weniger auf die weggeworfenen Brötchen und co. Er findet die Hundearbeit super.
wenn es nur jemand gäbe, wo ich ihn unterbringen kann!!!! Ich bin fast täglich mit ihm an meiner Grenze - das liegt gar nicht an ihm, sondern daran, dass er mir überhaupt zu viel ist. Vom Platz her, vom Geld her, von der Zeit her. Er müsste dringend an einen anderen Platz, wo weiter mit ihm gearbeitet wird.

26.1.: jepp - auch Ela hat sich heute getraut, Balou ohne Maulkorb ein Leckerchen aus der Hand zu geben. Und er hat es gierig genommen. die Putzfrau durfte auch füttern - kein Geschrei, Balou lag bis mittags friedlich schlafend im Zimmer.
Leider aber wieder verstärkt das Gebell und Gefiepe im Auto - und meine dazu passenden Mord - und insnächsteTierheimabschiebegedanken...
Ich meine, der Rücken ist nicht mehr so krumm, aber ich bin mir nicht sicher. Sein Fell ist auch schöner geworden - das war so leicht räudig, als er aus dieser Pension war, jetzt hat er einen schönen Winterpelz bekommen.

 

27.1.: Dieser Depp!!! Er kennt kein Eis und ist jetzt schon mehrfach eingebrochen. Aber er lernt nicht draus. Heute war er schon einmal zur Hälfte im Wasser gestanden und ich mach ihn noch mit Tempos schön trocken (sein zartes Bläschen...) - dann war er nach 5 Minuten auf einmal komplett weg. Auf meinen Ruf hin sah ich hin weit weg am Horizont, er hatte sich verirrt und war in die falsche Richtung gelaufen (ich bin sicher, der ist früher immer an der Leine gewesen). Er kam heilfroh angerast und war tropfnass von oben bis unten. war er wieder eingebrochen. Also ende Spaziergang, zurück zum Auto und abtrocknen. Kaffee trinken, damit der Hund wieder richtig trocken und warm wird.
Danach habe ich ihn zum ersten Mal weggegeben, weil ich arbeiten musste und ihn nicht mitnehmen konnte. Im Kopf hatte ich schon alle Versicherungsszenarien... Nein, aber Balou hats super gemacht. War zwar frech und wollte Küche und Sofa belagern, aber er hat nicht versucht zu beißen. Und es war sicher gut für ihn, dass er so eine Erfahrung mit einem Mann gemacht hat, vor denen er besonders Angst hat. Vielleicht kann ich die beiden mal öfters losschicken. So Sonderaufmerksamkeit tut ihm sicher gut.

28.1.: Heute war großer Beaglespaziergang und Balou hat das prima gemacht. Er hat heute praktisch keinen Hund angeraunzt und auch die Menschen konnten einfach an ihm vorbei gehen. Kontakt nimmt er mit den Hunden praktisch nicht auf, aber er ist halt so mitgetappelt. Zweimal wurde es kritisch - er sollte wieder gestreichelt werden und dabei noch mit vornübergebeugtem Körper - er war zwar kurz davor hochzugehen, aber wir konnten ihn gerade noch aus der Situation rausholen und ich freue mich, dass er das so geschafft hat. Der Gang von ihm ist jetzt auch eindeutig besser, die Hinterbeine kommen mehr nach hinten und er eiert nicht mehr mit rundem Rücken und Beinen unterm Bauch wie ein Schwein herum. hoffentlich bleibt das so, es könnte ihm sehr viel Rückenprobleme sparen. Ich hoffe, dass es an fehlenden Muskeln lag.
Ein Bild noch von Balou, der allmählich auch Platz - Bleib lernt 8 Schritte kann ich schon weg

29.1.: Schwarz und weiß... heute hat Balou eine Freundin geschnappt, weil sie ihn vom Futter weghalten wollte, zack in den Arm - aber sie hatte ein fettes Fleeceteil an und es ist nichts passiert -man sieht, dass Beißen für ihn reine Routine ist - es ist für ihn ein ganz normales Verhalten, was "eben sein musste"
Unglaublich war für mich, dass er, schon seit gestern, mit anderen Hunden so viel besser klar kommt. Wir sind nach dem Spaziergang noch ins Hundevereinshaus um ein Brötchen zu stibitzen- ich dachte noch mit Balou... gute Nacht... aber er stand inmitten der Hunde und war völlig desinteressiert. Draußen wurde er von einem recht großen Hund abgeschnüffelt - nichts - er blieb stehen und ließ es geschehen.
Oh, und was ganz eklig ist: heute morgen waren auf seinem Kot rosafarbene, rautenförmige Würmer, ca. 1cm groß, mit weißem Köpfchen - keine Ahnung, was das ist - mein Ekel ist im Moment riesen groß. Hab in der tierklinik ein Bandwurmmittel gekriegt, aber ich bin nich sicher, ob das Bandwürmer sind - lt. Beschreibung sind die ja eher nudelförmig und weiß. die Vorstellung, dass das Viechzeug hier auf meinem Boden oder wo ist, finde ich nicht prickelnd - IMMER die pflegehunde mit den Würmern!

8.2.: Über Balou schweben dunkle Wolken... Das Haus, in dem ich wohne, soll nun auf einmal verkauft werden und das heißt, dass ich mir letztlich eine neue Wohnung suchen muss. Aus bestimmten gründen muss ich das nun auch schon bis Juni geschafft haben.
Vorletzte Woche habe ich angefangen mit der Suche und stoße bei den Vermietern auf wenig Freude, wenn ich nur sage, dass ich 2 kleine Hündinnen habe. Von Balou sage ich schon nichts. Wenn ich eine Wohnung finde, wo ich mit meinen 2 rein kann, aber nicht mit Balou, dann muss er einfach weg. Ich fing an zu telefonieren, um rechtzeitig für ihn zu sorgen. Die Vorbesitzerin war mehr oder weniger fürs Einschläfern - Ideen kamen keine. Jana, die ihn mir damals brachte, war total traurig und dachte nur, dass das Schicksal nun endgültig gegen Balou sei - man hätte ja schon ewig versucht ihn zu vermitteln - erfolglos - also lieber quasi einschläfern, aber sie wolle sich umhören. Das Tierheim bliebe natürlich noch -aber ob er da nochmal raus käme???? Eher nur noch für ein paar Tage und dann wieder rein in den Käfig.
Der Lichtblick fing mit Karin von den streunerhunden (streunerhunde.de) an. Sie meinte, dass sie, wenn wirklich der Notfall eintrittt, Balou nehmen kann. Inzwischen hat sich auch noch weitere Hoffnung eingestellt: Eine Vermittlungsstelle, die sich sonst um Laborbeagles kümmert, will sich seiner annehmen und dann gibt es noch einen Platz, wo er wohl auch im Notfall hin könnte.
Und heute bin ich an eine Wohnungsbaugesellschaft geraten, der meinte, Hunde seien in ihren Häusern kein Problem - Jetzt hoffe ich natürlich, dass er doch bleiben kann. Aber es macht alles viele Sorgen und ich schaue ihn oft so an mit seinen traurigen Augen - manchmal hatte ich das Gefühl, als ob er merkt, dass etwas im Busch ist... gut, dass er es nicht so richtig weiß.
Ich habe wenig mit ihm gemacht die letzte Zeit, weil mir die Wohnungssuche im Magen liegt. Er hat sich dadurch? leider auch nicht verändert. Positiv formuliert: eigenbrötlerisch...


Unangenehm ist seine Autonomie draußen. Er läuft einfach weg, weil irgendwo etwas gut riecht und ich darf ihn dann suchen und holen - von alleine kommt er erst, wenn er fertig ist. Bei der Kälte verzichte ich dann lieber aufs stundenlange Warten. Neulich hab ich ihn einmal doch sitzen lassen. Da meinte er gleich am Anfang gefrorenes Streuobst fressen zu müssen. Ich bin um die Ecke, wo es windgeschützt war und hab mal gewartet. Irgendwann schoss er dann an mir vorbei, aber er hat die Ecke bei der Suche nicht gepeilt, rannte dann ca. eine halbe Stunde ziemlich planlos herum, bis es mir zu kalt wurde und ich ihn gerufen habe. Das konnte er aber auch nicht. er wusste nicht, wie man den pfiff ortet.
Überwiegend hab ich ihn halt doch jetzt an der Flexi, was das Problem aber natürlich auch nicht behebt. Schleppleinentraining bei dem Wetter und mit 3 Hunden finde ich nicht so richtig den Hit - man sieht in ein paar Minuten selber wie eine Schleppleine aus - hmmm.... das üben wir lieber im Frühling. Er wäre als Suchhund jedenfalls deutlich besser geeignet als meine Mädels.
Vorhin haben Coffey und er kurz gespielt, aber dann musste er natürlich gleich wieder aufreiten und dann hatte sie sofort keine Lust mehr. Er kennt irgendwie bei Spielen nur die Möglichkeit hinten aufzureiten. Vielleicht bringt ihn Coffey ja noch in die Puschen

9.2.: Balou ist vermittelt und wird morgen abgeholt. Mei, ging das jetzt schnell. Über die IG-Tiere in Not. Ein Rentnerehepaar will ihn so schnell wie möglich haben und meinen zumindest NOCH, dass sie mit den Problemen von Balou umgehen können. sie kriegen jetzt noch eine fette Anleitung, werden von jemand von der IG betreut - dann heißt es nur noch Daumen drücken.
Ich bin gerade leicht melancholisch, dass der Hund so plötzlich weg kommt. heute hatten wir zusammen so einen schönen Winterspaziergang mit Neuschnee, Sonne und glücklichen Beagles... aber natürlich ist es trotzdem genial, wenn er einen Platz findet. und eine Wohnung hab ich auch gefunden gerade so eine, wie ich gesucht habe. da hätte sogar Balou mit gekonnt - oder es kann mal wieder ein Nothund kommen später... wer weiß. Ja, im Radio hieß es heute, mein Sternzeichen hätte 5 Sterne und es würde ein guter Tag.
Drückt alle Daumen, dass Balou nicht wieder kommt

 
 
 
 
 



10.2.: Heute habe ich Balou bei furchtbarem Schneegestöber Richtung Ulm gefahren, wo er von einem Helfer empfangen wurde. Die haben ihn zu den neuen Besitzern gefahren und ich kann nur hoffen, dass alles gut geht. Es klingt so, als könnte Balou tatsächlich endgültig seinen Platz gefunden haben. Ein Rentnerpaar, deren Hund gestorben ist und die furchtbar glücklich sind, dass jetzt wieder einer kommt. Und anscheinend hatten sie schon immer schwierige Hunde, die übrig waren. Ich freue mich, dass der ganze Arbeitseinsatz nicht umsonst war. Man sagte mir, ich hätte den Hund nicht nehmen dürfen. Objektiv betrachtet, war das sicher richtig, weil meine Umstände alles andere als günstig waren. Aber heute muss ich sagen, ich bin trotz furchtbar vieler Sorgen und Mühen wegen dem Hund sehr sehr froh, dass ich meinem Gefühl und nicht der Vernunft vertraut habe. Balou hätte ohne die letzten Monate vermutlich keine Chance mehr bekommen.

Und für die Abendunterhaltung ein kleines Solitär:

beim ersten Versuch hielt er auf einmal das ganze Spiel an einem verkanteten Hölzchen in der Luft. Wenn es so runtergefallen und alle Leckerchen rausgekommen wären, dann gute Nacht für die Zukunft ;-) aber ich hatte Glück und er weiß inzwischen, wie das Spiel geht.