Beim Aufräumen finde ich unseren improvisierten Silvestertanz im Muldental 2006 :-)
Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an!
Januar 2010: Coffey auf dem Turnier in Winterthur - Seniorenklasse
Mai 2008: Mit 4 Hunden auf dem ersten deutschen Dogdancer Nachtturnier in Ehring (Nähe von Passau)
Mai 2008: Dogdancing Turnier bei Mica: Dat kommt noch - muss ich erst noch tippseln
Es geht gleich los - aber umschauen tu ich mich noch schnell - was macht die Mica da??? Essen??? Zum Film (ca. 14 MB) |
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März 2008: Choreografietraining bei Mica:
Kaum hat man so als Fahrer das Gefühl alle Seminare hinter sich gebracht
zu haben, da kommt schon wieder eins bei Mica. Selbstverständlich fahren wir
wieder nach Augsburg und hetzen den Beagle durch die Halle. Doch diesmal hats
auch die Hundeführer getroffen :-) sie mussten ohne die Hunde durch die Halle
hüppeln und sich elegant bewegen. So schwebten die Elfen durch die Halle
und die Hunde schauten etwas verwundert zu. Nach wie vor: Die Seminare von
Mica sind klasse!!!
| Zum Film (eine kleine Improvisation zum Abschluss des Seminars) kommt ihr, wenn ihr auf das nebenstehende Bild klickt: | ![]() |
Und hier noch Iris mit ihrem Pudel, die ebenfalls am Ende einen beeindruckenden Tanz hinlegte - leider habe ich davon keinen Film.
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Februar 2008: Dogdancing Seminar bei Manuela Galka: da war ich nicht dabei - und ich frage mich, wo eigentlich die Bilder sind???
Februar 2008: Choreografietraining bei Mica:
Coffeys Rücken ist leider nicht besser geworden, ihr Herz auch nicht...
aber da es noch recht kühl draußen ist, sind wir sehr spontan zu einem
Choreografieseminar zu Mica in Zusmarshausen gefahren. Höchstes öffentliches
Lob hier für Mica! Sie macht die Kurse einfach klasse. Immer ist sie wach und
voller Spannung. Die Zeit wird nicht vertrödelt mit langweiligem Reden oder
Trödeln - die Truppe ist fast den ganzen Tag am Arbeiten - und das auch noch
mit guter Laune. Mica schüttelt ihre Trainingsideen aus dem Handgelenk -und
ihre Hunde genauso. Nix mit Huschipfuschi!
Hier wird sauber gearbeitet. Hat mir Spaß gemacht zuzuschauen
- und hat mir auch neue Ideen gegeben.
| Zu den Bildern kommt ihr, wenn ihr auf das nebenstehende Bild klickt: | ![]() |
Sommer 2007 - Coffey startet Fun- und in der S-Klasse: Coffey hatte in Zusmarshausen ihren ersten Auftritt beim Dogdancing. Leider war es heiß und Coffey recht müde - trotzdem 13. Platz von 28 in der S-Klasse. Aber am Abend vorher bei der Generalprobe ist sie klasse gelaufen - danke, kleine Coffey! Ich weiß, du hättest auch gewusst, wo der Eimer mit dem Platinum steht...
Zum Dogdancingturnier bei Mica (Juli 2007 in Zusmarshausen)
Zum Dogdancingseminar mit Manuela Galka (September 2006 in Nürnberg)
Zum Dogdancingseminar mit Manuela Galka (Oktober 2006 in Nürnberg)

Kay Laurence hat ein wunderbares Buch geschrieben: Clicker Dances with Dogs, was über Ihre HP www.learningaboutdogs.com erhältlich ist. Leider gibt es davon noch keine deutsche Übersetzung. Um die Inhalte doch verfügbar zu machen, werde ich nach und nach Übungen und Tipps aus dem Buch beschreiben.
Wenn wir mit unseren Hunden tanzen, dann stehen wir vor der Aufgabe, die eigentlich schon vorhandenen Bewegungsabläufe beim Hund gezielt zu stimulieren. Später sollen sie zu einem bestimmtem Ablauf der Musik gezeigt werden.
Jede Bewegung des Hunde wird über einfache "Befehle" kontrolliert. So kann Bianca ihren Rocker zum Beispiel mit dem gesprochenen Befehl "Zurück" zum Rückwärtslaufen bringen, zusätzlich mit ihrem Knie den nonverbalen Befehl zum Slalom geben. Zusammengesetzt läuft Rocker dann einen Rückwärtsslalom. Was zusätzlich genutzt werden kann ist der Kontext einer Situation. Läuft Rocker zum Beispiel gerade "bei Fuß" und Bianca sagt "Kreis", dann geht Rocker in einem kleinen Kreis um sie herum. Steht Rocker ein ganzes Stück weit weg von Bianca nimmt er einen großen Kreis (leichtes Schmunzeln: ich weiß, bisher geht Rocker noch gar keinen Kreis :-) aber das wird nicht mehr lange dauern) .
Prinzipiell sind verbale Befehle gut, die kurz und leise sind, aber natürlich müssen sie auch bei Musik für den Hund hörbar sein - klar, man kann sich auch zum Hund runter bücken und ihm den Befehl ins Ohr flüstern ;-). Solche verbalen Befehle sind besonders wichtig, wenn der Hund eine Bewegung machen soll, die anders abläuft als die des Menschen (z.B. Bianca dreht sich nach rechts, der Hund soll nach links, oder Bianca hat beim Tanzen die Hände eher nach oben gehalten und Rocker soll dazu "Verbeug dich" machen. Immer, wenn der Hund die Befehle noch hören kann, aber die nonverbalen Botschaften ignorieren soll, sind solche Befehle sinnvoll.
Handsignale sind für Hunde sehr leicht zu verstehen, lenken Zuschauer aber vom eigentlichen Tanz ab, besonders wenn sie auffällig sind. So richtig schick sieht es einfach nicht aus, wenn der Mensch dem Hund ständig zeigt, was er tun soll. Die Menschenarme sollten nicht für den Hund, sondern eher für den eigenen Tanz verwendet werden.
Erdguckertanz mit Coffeywalze und Colin |
Manu tanzt über Rocker - oder anders betrachtet: Rocker stemmt Manu? |
zu singen: rühret fein, rührert fein... die Huunde werden bald nebeneinander sein... |
Schöner ist es, wenn statt dessen lieber das Gleichgewicht verlagert wird oder auch mal der Kopf, Bein oder Knie bewegt wird. Hunde können Beinsignale oft viel besser sehen, weil diese auf gleicher Höhe wie ihr Kopf sind. Trotzdem auch hier: nicht zu viel herumhampeln, es sieht schnell blöd aus. Weniger ist mehr!
Aufpassen muss man auch bei links/rechts. Wenn man dem Hund Pfote rechts/links beigebracht hat, während der Hund vor einem stand, dann muss man umgekehrte Befehle nehmen, wenn der Hund neben uns sitzt. Die Befehle links/rechts gelten immer für den Hund!
Der Hund muss die Befehle sehr sicher kennen und ohne Zögern ausführen. Das ist natürlich NIEEEEE ein Problem ;-) Aber, wenn die Musik läuft und der Hund überlegen muss, was ein bestimmter Befehl bedeutet, ist schnell das ganze Lied zu Ende und nix wars mit Tanzen.
Der Hund muss beim Dogdancing sehr konzentriert sein, und die GANZE Zeit auf die Signale hören und schauen. Die Befehle müssen immer rechtzeitig gegeben werden, so dass der Tanz nicht stockt (auch das kommt natürlich NIEEEE vor). Am besten übt man immer gleich zur Musik. Die Musik verändert auch unsere Stimmung! Wir bewegen uns anders zu verschiedener Musik.
So, liebe Bianca - jetzt kommt der Abschnitt über "Standards" im Buch, der bis zum Turnier im September umgesetzt sein muss: Alle Befehle müssen auf dem dem höchsten Level geübt werden, d.h. dass der Hund den Befehl kennen muss, welche Hand für welches Bein steht usw. und ohne Zögern sein Bestes gibt. Der Hund muss ständig bei höchster Konzentration arbeiten, er muss die Befehle hören und deinen Körper bzw. die Armbewegungen IMMER verfolgen. Und klar gibst du den Befehl immer genau in der Zeit, dass der Hund dann passend zur Musik die richtige Bewegung macht. Für die Zuschauer soll es natürlich kein Stop and Go werden.
Nur Text ist ja gräßlich: Hier eine kleine Einlage vom ebenfalls verblüffend aufstrebenden Team in Deutschland West :
Es ist wichtig, immer gleich mit Musik zu üben, weil uns die Musik selber beeinflusst. Wir bewegen uns auf einen Walzer ganz anders als zu einem Lion-Lied (bei Rocker bin ich da nicht sicher ;-). Jedenfalls gewöhnen wir uns meist schnell an die Stimmung, die eine Musik bei uns auslöst. Und wenn du dann bei den großen Turnieren auftrittst, dann wird mit der Musik dann auch gleich die richtige Stimmung bei dir ausgelöst. Zum Üben ist die Repeatfunktion vom Recorder sehr praktisch. Wichtig ist es, dass die Musik auch wirklich zu Rocker passt (also z.B. "Schunkelwalzer für schwere Hunde" oder "Schlaflieder für ältere Kinder" oder "Tanzen noch mit 70"). Für dich soll sie natürlich auch passen und da sind wiederum meine gerade gemachten Vorschläge nicht optimal ausgewählt (hmm... "eine kleine Katzenmusik" vielleicht?).
Dein bester Freund wird das Video-Aufnahmegerät werden. Da kannst du dann nachts schauen, ob du und Rocker wirklich zusammen getanzt habt, ob deine Bewegungen, Balance und Geschwindigkeit gestimmt haben. Diese kleinen Dinge machen den großen Unterschied.
Als Equipment kann man gut auch mal einen Stab verwenden, um den der Hund dann kreiseln oder auch drüber springen kann. Kay Laurence erwähnt, dass man damit viel üben sollte, damit man eher wie ein Künstler, nicht wie ein Schafhirte mit dem Teil herumsteht. Sie empfiehlt, ihn ständig mal mitzunehmen. Mei, im Tierheim schadet das sicher nicht. Man kann ihn zum Beispiel auch ganz schnell so zwischen den Fingern kreiseln lassen. Und dann natürlich der Reifen, durch den der Hund durchtanzen kann. Muss man leider auch lange üben, bis man den Reifen lässig tänzerisch während des Turniers einsetzt, bei Rocker bräuchte man dann auch soo einen großen Reifen, dass du ihn nur noch rollen kannst, das wäre ein Problem. Vielleicht doch lieber den Schäferstock? Kay sucht noch ein Video: ein rollender Reifen und der Hund geht im Rückwärtsslalom durch. Vermutlich nur eine Kleinigkeit zu Üben!
Ach ja, dann die Füße. Dafür soll man dann halt ein paar Tanzstunden nehmen, bißchen Takttraining, Eleganzübungen....

Alles schnell gemacht. Kommen wir endlich zu den
Gerade als Beaglehalter wird mir immer mehr klar, wie wichtig es ist, an der Konzentration zu arbeiten. Es gibt Hunde, denen es gar nicht so schwer fällt, einige Minuten alles um sich her zu vergessen, doch andere, z.B. Beagles lassen sich durch Geruchsminispuren am Boden, Handtaschenrascheln, Bäckertüten, usw. unglaublich schnell ablenken. Beagles lassen sich dann auch nicht überzeugen, dass man doch vielleicht lieber beim Tänzchen bleiben sollten. Nein, ganz und gar nicht. Man steht dann wie der letzte Depp mit der Musik da und schaut dem blöden Beagle nach. Bis Beagle zurück kommt, ist das Musikstück natürlich abgelaufen... Wie kleine Kinder in der Schule müssen auch unsere Hunde lernen, sich längere Zeit auf etwas zu konzentrieren. Kay Laurence übt das so:
Man hat ein Schälchen Leckerchen in der Hand oder es steht in der Nähe. Mehrere Stückchen werden auf den Boden geworfen, Wuffi jagt herum und bei jedem Stück, was er aufnimmt, clicke ich einfach. Wenn nichts mehr da ist, kommt der Moment, wo der Hund erwartungsfroh zu uns schaut. Genau diesen Blick clicken wir und werfen das Leckerchen zur Belohnung auf den Boden. Nach und nach kann man dann den Schwierigkeitsgrad erhöhen: das Futter weiter werfen, man kann es auch hinter sich werfen, man kann nur noch clicken, wenn der Hund schön VOR uns steht (und schon hat man die Vorübung zum "Front"). Kay Laurence hält beim Üben fürs Front die Hände vor den Bauch, so als hielte sie ein Vögelchen (oder etwas ganz besonderes, geheimes). Ich halte zur Zeit Trockenfutter in den Vögelchenhänden und lasse es, wenn der Hund vor mir steht, einfach herausfallen. Dadurch wird das "Front" näher. Wenn ich werfe, bleibt der Hund mehr auf Abstand, bleibt aber auch mehr in Bewegung. Das Aufsuchen von Augenkontakt sollte man regelmäßig üben.
Übt das mal regelmäßig und versucht dann, euch abzudrehen, ohne, dass der Hund gleich wieder vor euch steht ;-)
Jeder Tänzer braucht ein körperliches Training. Und so muss auch der Hund entsprechend durchgearbeitet werden. Beine und Füße brauchen lange Trabrunden. Um den Kopf in schöner Haltung tragen zu können, müssen die Muskeln vom Hals entsprechend aufgebildet sein. Man kann dies zum Beispiel mit Zerrspielen trainieren. Bei Pferden ist die versammelte Körperhaltung bekannter. Der Rücken muss weich und flexibel bleiben. Der Hund muss drehen, wenden, sich bewegen. Ohne einen durchtrainierten Rücken kann das für den Hund schnell schmerzhaft werden. Wichtig ist es auch, dass die Füße beweglich bleiben, damit Sprünge, Seitenschritte, usw. leicht durchgeführt werden können. Agility Training ist hier gar nicht schlecht.
Ein Tanz kann durchaus 3-4 Minuten dauern und in dieser Zeit werden sehr viele Bewegungen gezeigt, die dann nicht mehr einzeln verstärkt werden. Das bedeutet aber für den Hund, dass die Belohnung sehr lange verzögert wird. Manchen Rassen macht das nichts aus, andere weigern sich, ohne einen Zwischenchip weiterzumachen. Schließlich gab es bisher "IMMER!!!" einen Chip und "gut, wenn du mir nichts gibst, dann mach ich halt nicht mehr mit - bitte, wirst schon sehen". Man muss dem Hund beibringen, dass die Belohnung kommen wird, auch wenn es lange dauern kann. Kay Laurence hat hierfür ein interessantes Konzept entwickelt:
Angenommen, sie trainiert 10 Minuten. Am Anfang ist der Hund noch voller Motivation und Energie. In dieser Phase gibts nur verbale Bestärkung. Wenn die Energie nachlässt, kriegt der Hund für alle 4-5 Bewegungen ein Leckerchen. Lässt die Energie noch mehr nach, gibts für jedes Verhalten ein Leckerchen. Schließlich führt sie das Leckerchen in der Hand und schließt alles mit einem super Spiel ab.
Bei einem jungen Hund reichen drei Minuten. Es reichen wenige Übungen. Doch auch hier sollten die Leckerchen immer mehr/besser werden, je mehr die Energie nachlässt.
a) Keine Bewegung: Es ist ausgesprochen wichtig zu üben, dass der Hund auch mal nichts tut und sich gar nicht bewegt. Am Anfang und Ende von den Tänzen ist meist eine Phase, wo eine Pose gezeigt wird. In der bleibt man, bis die Musik anfängt/aufhört. Manchmal will man auch ein Photo von seinem Goldschatz machen - wenn man schon sooo berühmt und toll ist :-)
Man kann das Nicht-Bewegen gut im Sitz üben, auch wenn es später meist im Stehen gebraucht wird. Auch "toter Hund", oder die Verbeugung sind geeignet.
Der Weg von Kay Laurence, das beizubringen:
Der Hund lernt, dass das Nichtstun durchaus seine Vorzüge hat - heißt, man kriegt hier auch Chipps.
Der Hund wird abgesetzt und ganz vorsichtig von hinten angeschoben. Wenn sich die Muskeln nur minimal anspannen (Druck erzeugt Gegendruck), wird geclickt. Nach und nach zeigt der Hund immer mehr Widerstand, um nicht weggeschoben zu werden. Man kann dann auch von der Seite leicht "drücken". Am Ende steht der Hund wie ein Fels in der Brandung und man kann, bevor man die Hand plaziert, einen Befehl geben, z.B. "halt still" oder "stopp"
b) Bleib in der Entfernung: Es ist nicht mehr nur belohnend, immer bei Frauchen zu bleiben, manchmal soll Wuffi auch weg bleiben und irgendwo anders stehen. Wenn der Hund in der Entfernung steht (kommt ja manchmal vor ;-), wirft man das Leckerchen zum Hund. Bevor er zu uns zurück kommt clickt man und wirft wieder. Nach ein paar Mal hat es der Hund oft kapiert und bleibt, wo er ist. Nun kann man den Befehl "keine Bewegung" gleich dazu üben.
c) Gefühl für den hinteren Körper: Hunde haben oft überhaupt kein Gefühl für ihr Hinterteil und die hinteren Pfoten. Auch das muss ihnen beigebracht werden, wenn sie nicht nur mit dem Vorderkörper tanzen sollen. Die Hinterhandbewegung bekommt man, wenn man sich hinter den Hund stellt (was manchmal aber gar nicht einfach ist). Der Hund dreht dann meist,um ins Gesicht zu schauen. Die Drehung click man.
Gut lässt sich die Bewegung der Hinterbeine über einen runden Gegenstand (z.b. die umgekehrte Futterschüssel, ein kleiner Baumstumpf oder Grenzstein, ein Käsebrett) üben: der Hund stellt die Vorderbeine da drauf und kreiselt mit den Hinterbeinen um den Gegenstand.

Kay Laurence hält dem Hund ein Leckerchen seitlich an den Kopf und zieht es dann zur Schulter. Um dran zu kommen, kreiselt der Hund herum. Man kann es sich so vorstellen, als sei eine Stange durch die Schulter des Hundes gestoßen. An dieser Achse kreiselt der Hund. Bisher finde ich persönlich die Modelle mit einem runden Gegenstand deutlich leichter. Aber vielleicht geht es mit einem großen Hund wieder anders besser.
Es gibt 4 grundsätzliche Positionen:
Close |
Fehlt noch - wer machts? Ran |
Fehlt noch - wer machts? Front |
Behind |
So, jetzt kann aber alles nochmal in 3 Nähen passieren (und damit wird es richtig lustig...):
Es ist nicht sinnvoll, gleich alle Variationen selber zu üben, Kay empfiehlt zuerst: Front in der engen Zone, Close in der engen Zone und Front in der mittleren Zone. Mit der Zeit kann man immer mehr dazu machen.
Wichtig ist es, dass der Hund gleich mitlernt, wo die Position ist. Nicht mal hier mal dort... Der richtige Platz wird dann geclickt und hunderte Male belohnt. Es sollen Positionen werden, die der Hund dann freiwillig ansteuert. Das Futter gibt es auch in dieser Position. Am Anfang kann man evtl. mit einer Matte oder einem Hocker arbeiten, den man entsprechend positioniert. Manchmal geht auch eine Wand oder nur ein Möbelstück, um den Hund zu positionieren.
Wie kann man das Heel auf der rechten bzw. linken Seite nun üben:
Am besten stellt man sich erst einmal neben einen Stuhl oder neben eine Wand (damit der Hund hinten nicht ausschert) und lässt dazwischen eine kleine Gasse für den Hund. Am Anfang kann man den Hund mit einem Leckerchen oder einem Target neben sich locken.Nach und nach kann man die Position nun clicken. Nach Kay soll der Hund mit Spannung nach oben gerichtet sein und sich nicht anlehnen oder Kontakt suchen.Hier gehen die Meinungen auseinander. Manche Dogdancer suchen auch gerade den Körperkontakt, so dass der Hund am Knie lehnt. Das Problem von dem Lehnen ist unten bei Lenchen gut zu sehen. Einerseits hat sie Angst, dass ich ihr auf die Füße treten könnte, andererseits will sie ans Knie und so wird sie zum schiefen Turm von Pisa...
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Weiß der Hund, wo die Position ist, kann man eine leichte Gewichtsverlagerung nach vorne bzw. hinten machen, so dass der Hund einen Schritt machen muss, um die Position zu halten. Eine Bewegung von wenigen Zentimetern ist am Anfang schon viel. Wichtig ist es, immer die Außenbegrenzung beizubehalten, so dass der Hund gerade steht. Der Hund muss lernen, dass er vielleicht zu schnell war und schon vor dem Bein ist. Er muss sich drosseln und anpassen können. Wenn das alle schön klappt, dann kann man vor dem Click den Befehl einführen.
Schwieriger: in die Position kommen und dabei Seitenschritte machen
Man steht wieder neben einem Stuhl und dem Hund zwischen Stuhl und Mensch. Nehmen wir an der Stuhl steht links vom Menschen. Jetzt gehen wir um 45 Grad um den Stuhl rum (nach vorne links also). Erst ca. 30 Grad - so dass wir genau gegenüber der Ecke stehen und schon bißchen gedreht haben. Der Hund biegt vorne mit ab. Dann stehen wir wieder vor dem Stuhl und, damit alle vier Füße wieder richtig stehen, muss der Hund seine Hinterfüße seitlich setzen. Er schwingt mit dem Hinterteil herum. Diese Hinterhandbewegung muss man clicken.
Eine weitere Übung für später ist, dass man sich - nun ohne Stuhl - in bestimmten Winkeln dreht, vorwärts rückwärts und der Hund muss die Position immer wieder suchen. Vom Hund wegdrehen ist leichter als wenn wir uns zum Hund drehen. Dann muss der die Hinterhand bewegen. Und das fällt den Hunden verdammt schwer... Geduld, Geduld... :-)
Kay schreibt es so einfach... man lässt den Hund still stehen und geht um ihn herum, so dass man nun hinter ihm steht. Click - und das Leckerchen fliegt nach vorne. Ein Target sei sehr hilfreich, damit der Rücken bei der Übung schön gerade bleibt. Man soll das als Hotspot verwenden. Viele Hunde schauen sich immer um, was Mensch macht, Anfängerhunde nutzen die Gelegenheit gerne, um mal grad "einkaufen" zu gehen.
Wir üben nun schon lange dran. Coffey steht auch relativ gut -aber sie schaut dauerhaft über die Schulter. Nun, wie kriegt man den Kopf vor? Target dachte ich. Hielt ihn mal so vor mich hin, um zu gucken, wie es wohl geht. Bingo. Coffey dreht sich zu mir und macht aufgeregt stupps am Target. Target macht sie so aufgeregt, dass sie nicht mehr still steht. Barriere gebaut, damit sie vor mir gerade steht. Fällt den Hunden gar nicht leicht, da in dem engen Gang zu bleiben - Tendenz: schnell rückwärts wieder raus, aber trotzdem ganz erfolgreich. Ob sie so kapieren, was ich meine??? Gerade nach vorne schauen tun sie durch den Target auch nicht... vielleicht geht es ohne Target doch besser??
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Später kann man dann üben, dass man sich so vor den Hund stellt, dass er quer vor uns ist - und der Hund macht mit den Vorderpfoten einen viertel Kreis, um dann wieder vor uns mit "out" zu stehen. Noch später kann man vom Front ins out drehen lassen. Später....
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