Die Sprache des Körpers und die menschlichen Versuche, ihn zu verstehen....

"Um eine Krankheit zu heilen, musst du ihre Wurzel heilen."

Mit Click auf das Bild kommt ihr zu Coffeys Geschichte.

Mit Click auf das Bild kommt ihr zu Lenas Geschichte.

andere Hunde

Einfach gesagt müssen, sind, um ein Leben zu ermöglichen, zwei Substanzen nötig: Qi (was sich als Lebenskraft beschreiben lässt) und Blut. Das Qi ernährt den Körper und hat auch die Aufgabe, ihn vor äußeren Schäden zu bewahren. Das Blut braucht da Qi, um überhaupt fließen zu können. Das Qi braucht das Blut, um erzeugt zu werden. In einem gesunden Körper können Qi und Blut ungehindert fließen. Wird der Fluss behindert, werden die beiden Substanzen blockiert und es können Schmerzen auftreten.

Der Stau des Qi-Blut-Flusses kann durch die "sechs Übel" Wind, Kälte, Hitze, Feuchtigkeit, Trockenheit und Feuer ausgelöst werden. Es gibt auch innere Faktoren, die zu Stauungen führen können: Ist der Lebensstil sehr unregelmäßig, ist ein Organismus sehr erschöpft oder leidet er unter den "sieben extremen Gefühlen": Übererregtheit, Angst, Wut, Sorge, Trauer, Furcht und Schock.

Der genaue Ort eines Krankheitssymptoms gibt an, welcher Meridian gestört und welches Organ von er Krankheit betroffen ist. So lässt sich auch über eine Auffälligkeit im Fell, Warzen an bestimmten Stellen, Spannungen und Schmerzen an bestimmten Punkten grundsätzlich identifizieren, wo der Körper energetisch nicht im Fluss ist. Wäre alles nicht so komplex..

Grundsätzlich glaube ich nicht, was so viele Tierbesitzer sagen: "Ach, wenn der will, dann kann er schon ..." oder "der simuliert nur, damit ich mich um ihn kümmere..." Ich denke, dass Tiere, wie Menschen auch, bestimmte Bewegungen meiden, wenn sie ihnen unangenehm oder schmerzhaft sind. Im Spiel oder auch zum Beispiel bei Aufregung vergessen sie/wir aber diese Schonbewegungen und es scheint, als hätten sie gar kein Problem. Aber, wenn wir uns sehr konzentrieren oder Spaß an etwas haben - wir vergessen doch dann auch gerne, dass wir irgendwo Schmerzen haben. Und das ist ja auch gut so. Heißt aber nicht, dass wir nicht trotzdem an manchen Stellen Probleme haben. Heißt nur, dass die Probleme noch in dem Bereich anzusiedeln sind, dass es möglich ist, sie zu vergessen.

Wenn mein Hund es nötig hat, krank zu sein, damit ich mich um ihn kümmere, dann stimmt für mich grundsätzlich in der Beziehung etwas nicht. Ich kümmere mich nicht weniger um meinen Hund, wenn er gesund ist. Von daher fällt für mich solch eine Argumentation für Probleme aus.

Ich selber mache schon lange einen großen Bogen um die "normale" medizinische Behandlung. Mich machen die Ärzte, Wartezimmer, Behandlung, das Denken und auch die Medizin (mit Tierleid herstellt) eher krank als gesund. Es gibt Situationen, wo ich sie in Anspruch nehme, aber ich meide sie, wo immer ich kann. Gottseidank bin ich bisher sowieso überwiegend gesund.

Mein eigentlich erstes Problem, wo ich doch nach vielen Wochen mehr oder weniger gezwungen war, einen Arzt aufzusuchen, war ein Knubbel in der Achsel, der einfach nicht weg ging. Ich habe damals lange überlegt, ob ich gehe, wohin ich gehe... Ich habe mir vorgestellt, was alles mit mir gemacht wird, wenn ich zu einem "normalen" Arzt oder in eine Klinik gehe. Da in meiner Familie viele an Krebs gestorben sind, hatte ich natürlich Angst, dass ich jetzt auch dran war... und ging dann aber doch zu einer Heilpraktikerin, die mir empfohlen worden war. Nach wenigen Tagen mit Globuli, Moor, Lymphsalbe und Schüsslersalzen war der Knubbel weg und kam bisher auch nicht wieder.

Leider habe ich bisher beim Hund nicht diese Sicherheit gehabt, die "normalen" Ärzte zu meiden. Es musste schon einiges zusammenkommen, um in mir diesen Schritt auszulösen, auch dem Hund das zu ersparen, was mir selber so aufstößt. Seitdem habe ich ein gutes Gefühl und bin mir mir selber deutlich mehr im Einklang.

Über Lena und Coffey habe ich sehr viel gelernt. Ich bin noch lange nicht am Ende und muss ständig dazu lernen, um zu verstehen, was deren Körper mir sagen will. Aber dieses Denken macht mir Spaß. Mal sehen, was die nächsten Jahre bringen. Im Moment versuche ich, die Homöopathie, Miasmen und die Kinesiologie mehr zu verstehen. Ich muss sagen, so sehr, wie mir die Kinesiologie als Hokuspokus vorkommt, so sehr merke ich doch, dass es klappt. Aber dazu steht dann mehr unter den Geschichten von Coffey und Lena.

 

 

 

 

© NanA 2003 all rights reserved!