Nasenarbeit

Es ist schon richtig hoch der Mais,
nur keine Kölbchen - so ´n Scheiß ;-( !

Und weil da noch keine sind,
tut mein Frauchen ganz geschwind
viel bunte Dummys dran,
die ich dann auch finden kann :-)

Nein! Ich hab es nicht vergessen,
Dummys kann man ja nicht fressen.
Doch zum Tauschen sind die gut,
weil Frauchen sich dann freuen tut.

Das verrät mir meine Näse -
für Dummys gibt es leckren Käse :-) !!!

Viele Grüße Charly

 

 

Würstchen könnten von den Bäumen regnen... (eine Idee von Bettina mit Jacky):

an einer paketschnur ein stück wienerle befestigen
die schnüre können unterschiedlich lang sein
hund absetzen
dann einfach die wienerle-schnüre in die bäume hängen, je nach schwierigkeit die
wurstenden etwas in die zweige verhaken
hund losschicken zum "schnürchen ziehen"



 

Na, welcher schöne Beagle sucht da nach Würstchen? Wachsen bei euch auch Wurstbäume? Viele Grüße Rita

Anzeige

Seit ein paar Tagen übe ich nun auch mit Lena die Anzeige. Sie hat es deutlich schneller kapiert als Coffey. Wie geht es?
Am besten hat man sein Personal :-) dabei, das den arbeitenden Hund beobachten und Rückmeldung an den Hundetrainer geben kann. Außerdem sind damit alle weiteren Nasenhunde gut versorgt. Heute musste mein "Personal" leider im Schnee warten.

Coffey soll anzeigen und wird zu Beginn der Übung ein Stück weit von den anderen Hunden entfernt abgesetzt. Das ist das Signal: Coffey, du bist dran. SITZ/BLEIB. Hühnerbein vor die Nase halten, damit sie weiß, was sie suchen soll. Ich stiefel los und positioniere das Hühnerbein so hoch in einem Baum, dass Coffey nicht dran kommt.
Stiefel, stiefel zurück: SUCH OBEN Coffey! Ich selbst bleibe stehen und drehe mich mit dem Rücken zum Hund (sonst kommt sie nicht zurück). Ab hier bekomme ich über Cornelia die Infos, was Coffey macht. Coffey macht schnuffel schnuffel "Sie hat es gefunden." hoppst hoch, versucht es zu kriegen. "Sie kommt." Wenn sie bei mir ist, dreh ich mich rum: ZEIGS MIR! Sie rennt vor und zeigt mir die Beute. Freudentaumel und Belohnung.

Bei Lena gab es übrigens am Anfang Probleme, dass sie Angst hatte, VOR mir zu rennen und mir die Beute zu zeigen. Bei ängstlichen Hunden muss man eher zurückhaltend bleiben und auch das ZEIGS MIR nicht zu heftig sagen - auch sollte man sich dabei nicht vorbeugen. Bei Coffey wirkt der Befehl ausgesprochen motivierend. Dafür kommt Coffey nicht so gut zurück. Sie war am Anfang einfach nur frustriert, dass sie nicht an die Beute kam und klinkte sich nach einigen Versuchen komplett aus. Ich bin eine Weile näher an das Objekt, hab das Objekt attraktiver gemacht (Salami, Huhn...) und habe auch dann den Ansatz, dass sie überhaupt zu mir guckt, bestärkt. Muss man ausprobieren. Aber es lohnt sich eventuell, wenn man ruhig mal ne ganze Weile wartet. Man kann auch mit Spiegel üben. Anka konnte das schon, als wir uns kennengelernt haben. Cornelia, hattet ihr damals eigentlich Probleme?


Dosen aussuchen (eine Idee von Ilka mit der Beaglehündin Sam - Bilder kommen noch)

Im Winter bin ich mit Sam nicht ganz so viel draussen, wie im sommer und mache dann auch viel schnüffelarbeit mit ihr zur beschäftigung.
Dazu nehme ich mehrere einweckdosen, beklebe sie so, dass der inhalt nicht erkennbar ist und verschraube sie leicht. in einer der dosen befindet sich ein leckerli. dann schick ich sie los und wenn sie mit der pfote auf die richtige dose tippt, erhält sie das leckerli.

inzwischen kann ich schon fünf dosen verwenden und sam hat eine hohe treffsicherheit. beigebracht habe ich ihr das indem ich wie beschrieben drei dosen aufgestellt habe, "tip" kannte sie. dann habe ich sie an die dosen herangeführt, schnüffeln lassen und als sie bei der richtigen dose war, sofort "tip" gesagt, als sie die pfote drauf hatte, habe ich ihr sofort das leckerli rausgeholt und mit ganz viel lob gegeben.

meine mitarbeit ("tip") habe ich immer weiter reduziert und inzwischen schick ich sie nur noch mit "such" los und steigere in regelmäßigen abständen die zahl der dosen, manchmal mache ich auch in zwei dosen leckerli. die arbeit strengt sie so an, dass nach kurzer zeit die zunge raushängt, aber aufhören will sie trotzdem nicht.


wenn ich schon mit den dosen klimper, fängt sie an zu winseln vor aufregung und weicht mir nicht mehr von der seite, bis die dosen auf dem boden stehen.
als nächsten schritt werde ich versuchen, die dosen erst in einem zimmer und später über die ganze wohnung zu verteilen.


Den Baumstamm entlang suchen - eine Suchidee von Rita mit Charly

Nach Ritas Idee wird ein Baumstamm, der noch etwas höher nach oben ragt spiralförmig mit einer Schnur umwickelt und unter jede Schleife oben und unten ein Streifen Wurst oder was gelegt. Wir hatten natürlich keine Schnur dabei... und haben die Schinkenstreifen einfach innerhalb der Borke versteckt

Ah, jetzt sind auch die Bilder von Rita eingetroffen :-) Also nochmal professionell mit Charly einem weiteren Schnüffelexperten - Rita hat für die Bilder extra Käse genommen, weil man den besser sieht:

Ach dazu gibts noch ein trauriges Finale (zumindest für Charly!):
"Außerdem war er heute ganz aktiv, als die Waldarbeiter da waren. Die ziehn
immer mit so einem Bagger die Baumstämme auf die Straße zum Stapeln. Da ist
Charly dann einmal total jeck hinterher - an der langen Leine. Hat den Baum
angebellt und einen Arbeiter der daneben ging. Ich konnte es erst gar nicht
verstehen, dann als der Bagger anhielt ist er auf den Stamm gesprungen und
hin- und hergelaufen. Weißt Du was da los war? Die haben doch einfach
unseren Käsebaum entführt.
Den hat er doch jedesmal wenn wir vorbeigegangen
sind nochmal abgeschnüffelt, hät ja noch oder wieder was dran sein können
;-).

Hihi, er durfte dann noch in Ruhe abschied nehmen von diesem tollen Baum,
morgen ist er weg. Frag mich jetzt nicht ob er den Baum erkannt hat, oder ob
der noch gerochen hat....
"


Zick-Zack - eine Suchidee von Rita mit Charly

Wir haben mal eine Hunde-Zick-Zack-Spur gemacht.
Denke dir 3 Linien. Die äußeren Linien sind Wege für je einen Menschen, dem der Hund, der auf der mittleren Linie läuft, vertraut.
Man setzt den Hund auf der mittleren Linie ab, ein Mensch geht nach rechts ca. 20 o. 25m der Andere nach links.

Der Hund bleibt sitzen, die Menschen gehen ca. 15 - 20 m auf Ihrer Linie voran. Nun ruft der Linke den Hund und belohnt ihn. Der rechte Mensch geht wieder 15 - 20 m voran und ruft dann den Hund und belohnt ihn. Nun geht der linke Mensch überholt den rechten um ca. 15 - 20 m und ruft den Hund usw.
Am Ende verlassen beide Menschen Ihre Linie und warten mit dem Hund in der Mitte. Dann wird der Suchhund aus dem Auto gelassen und auf die Mitte gesetzt, wo am Anfang der Hund war.

Wir haben es bei absoluter Windstille gemacht und natürlich in einem Wald mit viel Unterholz, damit der Suchhund uns auch nicht gleich sehen konnte und damit auch die Nase echt am Boden arbeitet und nicht aus der Luft saugt
Wenn die Entfernung zwischen den beiden Menschen zu gering ist, nimmt der Suchhund schnell die Abkürzung!


Noch ein Beispiel für die Anzeige mit Nike und ihrer Eika:

Eika hat das Säckchen, das oben im Baum hängt erschnüffelt (es hängt quasi zwischen Nike und Eika, wenn man von da nach oben geht). Frauchen wartet noch auf eine richtige Anzeige. Es war gar nicht so leicht, das Säckchen so hoch aufzuhängen, dass Eika es nicht selber holen konnte :-) Gut, wenn man einen Beagle oder noch besser Westi hat.


Jackies tägliche Suche nach Frühstückskeksen:

Jacky wird ins Körbchen geschickt. Bettina hat drei unterschiedliche Kekse. Sie hält Jacky eins unter die Nase und versteckt dann die drei. Ein Keks verschwindet z.B. in einem Waschlappen, einer in einer Klorolle, einer unerreichbar (z.B. auf der Heizung) in einer Tüte an der eine Paketschnur befestigt ist an dem sie erst mal ziehen muss, einer im Schuh,
einer in einer Papiertüte die man zerfetzen kann....etc. etc.
Abwandlung: Während Thomas gassi geht werden die Kekse (diesmal nur eine Sorte)
versteckt. Jackie darf wenn sie zur Tür rein kommt an den Fingern riechen und los geht´s.....

 

Weitere Nasenspiele: