Da war zum einen Mal der Tody, ein Jagdterrier bei einer alten Frau...
Unvergessen auch Frau Tubes - kommt noch
Unvergessen: der Mann, der seinen gefrorenen Hund auf dem Balkon liegen hatte
Unvergessen: der Mann, der seinen Beagle für seine hundeängstliche Tochter kaufte
Unvergessen: die Frau mit Raucherkrebs
Es war ursprünglich gar nicht so geplant, aber inzwischen sind es doch eine ganze Menge Hunde geworden, mit denen ich zusätzlich ein Stück Leben gegangen bin bzw. gehe.
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Da war einmal Paul, der inzwischen ein neues Zuhause mitten in der Filmbranche bei einem netten Herrchen bezogen hat. Für Paul habe ich damals noch gar keine Seite angelegt - ein wenig ist er unter Spaßtraining I beschrieben. Damals hatte ich noch gar keine Kamera und auch diese Website gab es noch nicht. Eine liebe Freundin hat sie mir als Dankeschön dafür, dass ich Paul aufgenommen habe, gebastelt. Paul war einer meiner schwierigsten Hunde, die ich hatte. Er hatte mehrfach versucht, Menschen zu beißen und biss auch in Sekundenschnelle schwer ins Gesicht. An ihm habe ich unglaublich viel gelernt! Irgendwann muss ich die Geschichte mal hier schreiben. |
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Für nur einen Monat kam Tom aus Spanien dazu. Er lebte dort ca. 7 Jahre in seinem Kot und Dreck im Keller. Schließlich starb "leider" sein Besitzer und die Familie ließ ihn, völlig verängstigt, vom Tierhheim abholen. Dort war er ca. 5 Monate. Am Nikolaustag 2003 kam er zu mir unter dem Etikett "schwer bis gar nicht vermittelbar und schwierig" nach Nürnberg und wurde schon wieder Anfang Januar vermittelt. Es ging ganz plötzlich - wir saßen beim Frühstücken in einem Cafè und jemand vom Nebentisch kraulte ununterbrochen Tom, der schon mit verzückten Augen da saß. Irgendwann habe ich gesagt "ihr könnt den Hund mitnehmen" - und ganz am Ende nahmen die doch tatsächlich den Hund mit und wollen ihn nicht mehr hergeben. Er lebt dort wie im Schlaraffenland und hatte, wie Paul, einen guten Schutzengel. | |||||||||||||||||||||||||||||
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Im Spätsommer 2004 kam Marius. Wegen seiner Krankheit mussten wir leider viel zu früh von ihm Abschied nehmen. |
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Und dann kam mein Max aus dem Tierheim Luckenwalde. Die vielen schönen Bilder von ihm sind über folgenden Link aufrufbar: Max ist am 12. Oktober nach Billerbeck bei Münster umgezogen und mit zusammen mit einer Ridgebackhündin sehr glücklich geworden. |
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Und dann kam mein Balou aus der Tierpension bei Köln. Die vielen schönen Bilder von ihm sind über folgenden Link aufrufbar: Balou ist
am 10. Januar 2006 in die Gegend von Memmingen umgezogen und alle
Daumen sind gedrückt, dass er dort bleiben kann. |
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Rockey sollte erst zu mir kommen, fand dann sogar einen Platz und wurde, für uns alle unfassbar, kurz vor der Übergabe von seinen Besitzern eingeschläfert. Wir hatten zu lange gewartet. |
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Kalle ist nach Hamburg umgezogen. Jemand, der ihn im Internet unter den grauen Schnauzen gefunden hat. Wir drücken alle Daumen, dass Kalle die lange Fahrt und das Leben dort meistert. Von mir hätten die Leute den Hund nicht bekommen... |
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Guido war nur eine Nacht bei mir und konnte danach gleich in sein neues Zuhause umziehen. Seine Geschichte, soweit ich sie erlebt habe, inclusive Happy End findet ihr, wenn ihr auf den Link clickt: Guido ist im Winter 2009 an einer Blasenentzündung gestorben. |
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Hallo Alwin! Du bist bisher mein Top-Pflegling! Kein
Hund war soo nett und brav wie du es bist. Dass du fast in den Hundehimmel
geschickt worden wärest ist für mich einfach nicht zu verstehen.
Und damit es ihm nicht wie Rockey geht, bin ich kürzlich in einer
Nacht- und Nebelaktion ins Münsterland gefahren und habe ihn geholt. Alwin hat nun endlich ein Zuhause gefunden, wo er bleiben darf und auch eine Freundin hat. |
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Als ich las, wie lange Artu schon im Tierheim sitzt,
hatte ich irgendwie schon im Hinterkopf, dass ich ihn heraus holen
will. Dazwischen lagen nur so viele Hürden, dass ich nicht daran
geglaubt hatte, es zu schaffen. Ich fragte mal hier, ich fragte mal
dort - und auf einmal gab es ein unglaublich engagiertes Helfernetz
- mit dem happy end, dass das Tierheim unglaublich kooperativ mit half
und aus der geplanten Pflegestelle sogar ein endgültiges Zuhause
für Artu wurde. Der Transfer nach Deutschland konnte geregelt
werden, die Fahrt ins neue Zuhause, die Nachbetreuung. Artu, ich freu
mich für dich! Und am liebsten hätte ich dich selber behalten. |
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Da, wo ich beschlossen hatte, Aki nun endgültig selber zu behalben, wurde ihm seine eigene Aggression doch noch zum Verhängnis. Er griff völlig unerwartet, einen Mischling auf der Hundewiese heftig an, biss sich im Hals fest und wurde in der darauffolgenden Beißerei tot gebissen. Die Ereignisse waren so erschütternd, dass ich immer noch nicht richtig darüber berichten kann. |
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Kallie fand ich über die Beagle Notseite (www.beagle-entlaufen.de) und durfte ihn sehr spontan im Tierheim Potsdam abholen. Die Welt sah gar nicht gut aus für Kallie und auch ich wusste nicht so recht, wie ich es mit ihm alles hinkriege - war schließlich Aki noch nicht einmal hunderprozentig vermittelt. Aber es war mal wieder ein Beagle mit wenig Chancen und so fuhr mein kleiner Micra die fast 450km bis Potsdam. Für Kallie gab es ein Happyend: er konnte schon am Abend zu seinem neuen Besitzer ziehen.
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Charly hat es geschafft und wohnt jetzt in Berlin in der Nähe des Grunewaldsees. Bei ihm denke ich schon immer wieder, dass ich ihn doch behalten hätte sollen. Er war irgendwie MEIN Hund. |
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Liebe kleine Dackels, wir hätten gerne gesagt, ihr dürft bleiben. Aber wir wissen auch, dass wir es nicht geschafft hätten. Und so lassen wir euch schweren Herzens wieder weiterziehen, weil wir wissen, dass ihr es bei Gesa gut habt. Alles Gute ihr beiden - hoffentlich schafft ihr es, noch ein paar glückliche Jahre ohne zu viel Schmerzen zu verbringen! |
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Noch ist er nicht dort. Aber da sitzen im Taunus zwei Menschen, die schon einen Cocker haben und die gerade definitiv zugesagt haben, dass sie Lucky haben wollen. Ich frage mich zwar, warum man solche SandfangfeuchtOhrhunde freiwillig nimmt, aber da sitzen wahre rote Cocker-Fans. Und genau auf so einen Platz soll Lucky kommen. Ich freu mich. |
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Jetzt ist noch der Beagle Lucky hier und damit endet meine Arbeit mit den Nothunden. Ich wurde mit dem Anwalt gezwungen, für das Tierheim Amberg die Vermittlungsgebühr für den Cocker Lucky zu zahlen. Das Recht geht seltsame Wege. Ich habe für das Tierheim hunderte von Euro bezahlt - die Dackel eine Woche hier bei mir -die Fahrten alleine immer wieder in das Tierheim... es steht ja hier auf meiner Webseite, was ich alles für die Hunde gemacht habe. Aber laut Tierheim habe ich also an diesen Tieren verdient "Sie können mir nicht erzählen, dass Sie nicht an den Tieren verdienen!" und "ja, wenn wir alle Tiere verschenken würden, dann wäre das Tierheim leer" - wo ich mich noch frage, warum tun sie es dann nicht??? Ach ja -und dann kam noch am Telefon "ach, wir haben Hunde, die sitzen viel länger drin als dieser Cocker." So, und jetzt reicht es mir. Ich werde, wenn überhaupt, nur noch Hunde nehmen, wo ich keinen Vertrag unterschreiben muss oder wo die Tierinstitution auf alle Forderungen ihrerseits verzichtet. Eine Tierschützerin schrieb mir so nett, ja, sie findet das schon richtig, dass ich das Geld zahlen muss - sonst hätten die Tierheime ja kein Geld. Ah ja!!! Anwaltskosten + 150 Euro nach Amberg - aber jetzt, jetzt habe ich keine verpissten Teppiche mehr, keinen bissigen Hund mehr an der Leine, ich muss auch nicht mehr durch Deutschland fahren, um irgendwelche Hunde zu transportieren, kein zerrender Hund mehr, der nur an der Leine geführt werden muss, keine Vermittlungsgespräche, keine Texte mehr.. Ich kann mir sogar einen Hund holen, den ich wirklich haben will. Ich spare mir jetzt ganz einfach mein Geld, meine Nerven, meine Zeit und kümmere mich um meine eigenen Hunde. Danke Amberg! Manchmal muss der Anstoß einfach von außen kommen! Jetzt kamen aber doch wieder 3 Nothunde - aber die ohne Vertrag. Mit Vertrag kommen keine mehr.
Inzwischen gab es auch immer wieder Nothunde, die ich gar nicht gehabt habe, aber um die ich mich doch gekümmert und mir Gedanken gemacht habe. Vielleicht ist hier unten ein gutes Plätzchen für sie - zur Erinnerung
Die Nothunde in der KunstSo schief bei ihnen vieles gelaufen ist - ihre Geschichte inspirierte jedoch andere Menschen. Und so entstanden auf einmal Bilder und Geschichten, die vielleicht einmal als kleines Buch veröffentlicht werden. Nastasja hat die vielen Hunde gemalt und den jeweiligen Ausdruck ausgesprochen gut erfasst. Interessant ist auch, wie produktiv Menschen werden, wenn sie eigentlich eine Seminararbeit schreiben müssten ;-) Danke Nastasja, dass ich sie auf meine Webseite nehmen darf! Wer Lust hat, seinen Hund malen zu lassen, kann sich gerne mit Nastasja in Verbindung setzen (Schreiben Sie eine mail ). Die hier veröffentlichten Bilder werden zum Teil auch verkauft.
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