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Irgendwann hat man schon den ganzen "Quatsch" geübt und fragt sich, was man nun tun kann. Um etwas mehr Präzision in die Unterordnungsübungen zu bringen, haben wir auf Rat von einer erfahrenen Hundeexpertin bei Zürich beschlossen, die klassischen, bewährten Erziehungshilfen anzuwenden und kommen nun endlich zu beachtlichen Resultaten. Fast alles, was wir in dieser Richtung geübt haben, hab ich nach dem Buch von Kay Laurence ("Clicker World Obedience Training" im Learning About Dogs Verlag) geübt. Ich kann gar nicht sagen, wie froh ich bin, dass es dieses Buch gibt. Da viele Leute in Deutschland nun halt keine englischen Bücher lesen können, habe ich angefangen, das Buch immer wieder nach bestimmten Aspekten durchzugehen und die Ideen und Trainingsanleitungen hier verfügbar zu machen. Ich hoffe, dass es irgendwann eine Übersetzung dieses Buches geben wird. Ich selber möchte hier nur beschreiben, was und wie wir einzelne Elemente aus dem Buch üben.
Wenn wir mit unserem Hund Obedience machen, ist Aufmerksamkeit eigentlich der wichtigste Faktor. Es gibt so viele Dinge, die unsere Hunde bei der Arbeit ablenken (Hunde, Spielsachen von anderen, Menschen und ihre Bewegungen, Geräusche, usw.). Wie viel Aufmerksamkeit ich brauche, liegt letztlich an der Aufgabe. Auf leichte Aufgaben muss ich mich natürlich nicht so konzentrieren, wie auf schwer. Wenn alles so läuft, wie bisher geübt, dann kann der Hund auch mal bißchen dödelig sein, aber wenn sich nun die Situation nur bißchen ändert, dann muss sicher der Hund anpassen und das fordert Konzentration. Auch wir sind immer verschieden. Wenn der Untergrund weich ist, laufen auch wir Menschen anders als wenn er trocken ist, wenn es regnet, laufen wir vielleicht eher geduckt, usw. meistens fällt uns das gar nicht so auf, aber der Hund merkt es und muss auf eine neue Körperhaltung eingehen.
Wenn man die Arbeit unter Ablenkung üben will, ist es notwendig, die Bewegung, z.B. Platz, erstmal ohne Ablenkung zu üben und danach erst nach und nach unter erschwerten Bedingungen weiter zu machen. Man sollte immer nur so viel Ablenkung dazu fügen, dass das Verhalten sicher ausgeführt wird.
Guck!
Es ist ausgesprochen wichtig, alleine dieses Verhalten zu üben! Wenn der Hund vor uns steht (Front) sollte er lernen, dass er uns anschaut - nicht nur unsere Augen, sondern uns möglichst komplett. Viele Informationen kommen von unserem Körper, vn unserer Balance, der Information, wie unsere Schulter zu unseren Hüften steht und wie die Hüfte in Relation zu unseren Füßen steht. Hunde erkennen daran, wie wir uns bewegen, ob wir uns drehen, wie schnell wir laufen, ob wir stehen bleiben usw. Natürlich spielen auch die Arme und Hände eine wichtige Rolle. Fazit: es ist gut, wenn der Hund auf alle Signale achtet. Gut ist es auch, wenn man mit dem Hund viel in der Fußposition arbeitet, so dass er gar nicht zu sehr auf die Gesichtssignale fokussiert. Von der Seite sieht die Welt für einen Hund ganz anders aus, als wir Menschen uns das vorstellen. Der Hund kann das Gesicht fast nicht mehr sehen (das liegt am Körper des Menschen).
So ungefähr sieht die Welt aus Sicht des Hundes aus (ganz herzlichen Dank für die Bilder + Filme, liebe Nastasja und Kevin - ich weiß, das ist doof, so was zu knippsen...!): Klickt auf das Bild und ihr kommt zu weiteren Bildern zur Hundeperspektive.
So lernt er, auf die Arme und Beine zu achten. Dadurch gewöhnt er sich auch nicht an (oder später ab), sich nach außen zu drehen, um das Gesicht sehen zu können.
Man kann das Fokussieren trainieren, indem man einen möglichst harten Boden nimmt (z.B. Fliesen, Asphalt, Linoleum) und dazu Leckerchen, die ein wenige klackern und auch von der Größe und von der Farbe her gut mit dem Boden kontrastieren, damit der Hund sie leicht sehen kann. Nach und nach (über Wochen) kann man dann die Oberflächen verändern, bzw. Größe und Farbe der Leckerchen. Zuerst wirft man in paar Leckerchen auf den Boden und clickt bei jedem Teilchen, das der Hund aufnimmt. Wenn das Futter dann weg ist, schnuffelt der Hund meist erst einmal rum, wenn aber nichts mehr da ist, schaut er irgendwann hoch - könnte ja sein, dass noch was von oben geworfen wird? Diese Entscheidung wird geclickt! Der Hund lernt, dass es sinnvoll ist, in Situationen, wo er nicht weiß, wie es weiter geht, hochzuschauen. Sehr wichtig!!! Was kommt als Nächstes? Was soll ich tun?
Wie komm ich ans Essen vom nächsten Nachbartisch?..... |
Was soll ich tun???? |
Sofort nach dem Click fliegt das Belohnungsleckerchen auf den Boden. Nein, nicht ins Maul stecken! Wenn man wirft, dann kann der Hund danach wieder hoch gucken. Click. Wenn der Hund das kapiert hat, dann kann man sich nach und nach hinter den Hund stellen, so dass er sich drehen muss, um uns anzuschauen. Click, wenn die Bewegung zusammen mit dem Hochschauen passiert. Der Hund wird fürs Hochschauen belohnt.
Oh, nix da, nix da - kann das |
Frauchen, hier stimmt was nicht? |
Ja nun, wollen wir nicht weiter machen? |
Wenn das alles klappt, kann man das Leckerchen auch hinter sich werfen und
den Hund dafür clicken, dass er sich danach wieder vor uns stellt. Später wieder
kann man noch weiter werfen oder dann auch, sich selber weg bewegen, während
der Hund noch mampft. Noch später kann man das dann unter Leuten üben.
Der Hund muss immer wieder den Fokuspunkt finden.
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Noch was zur Aufmerksamkeit: damit sie immer schön da ist, wenn man sie braucht, sollte man sie nicht überstrapazieren! Nur wirklich, wenn man sie braucht und nicht länger. Dazu muss man dem Hund ganz klar signalisiern, dass quasi jetzt "on" oder "off" ist, z.B. so, dass man selber locker da steht und die Hüfte einknickt, wenn nichts zu tun ist oder dass man evtl. die Leine an den Hund macht.
Wie kriegt man die Aufmerksamkeit später auch bei Ablenkung hin?
Kay Laurence macht das über ein Quietschi. Nur soll das Quietschi (Geräusch, also kein visuelles Zeichen) dem Hund sagen, dass er auf UNS schauen soll.

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Schritt 1 bis 3: Man sitzt mit so einem Quietschi in der einen Hand da, quietscht und füttert dem Hund zugleich mit der anderen Hand ein Leckerchen. Immer und immer wieder. Mindestens 30 mal. Danach kommt Quietschi unter den Fuß. Wieder üben. Quietsch - Leckerchen aus der Hand. Quietsch bedeutet, dass danach Futter kommt. Schritt 3 kapier ich evtl. nicht richtig: man soll offensichtlich die Hand, die füttert ein gaaanz bißchen nach außen führen (nur ca. 1cm erstmal). Ziel ist wohl, dass der Hund anfängt, zur Hand zu gehen. Muss ich noch klären. Schritt 4 und 5: Der Abstand wird erhöht, so dass der Hund nach dem Quietsch eine deutlich sichtbare Bewegung machen muss, um zur Futterhand zu kommen. Die Hand wird erst nach dem Geräusch nach außen bewegt. Jetzt ist die Gelegenheit, den Clicker einzusetzen: immer, wenn der Hund zu mir oder zur Hand schaut C&B. Irgendwann wird das Futter dann nicht mehr in die Hand genommen. Man quietscht unter dem Fuß, der Hund guckt, geht zur Hand click, Belohnung aus einer Schale nehmen, füttern. Schritt 6: Jetzt wird das Leckerchen nicht mehr direkt ins Maul gesteckt, sondern weg geworfen. Außerdem sollte man nun anfangen, mit verschiedenen Quietschis zu üben (Anka, das ist was für dich!), an verschiedenen Orten zu üben oder ruhig auch mal nach einer einfachen Übung (das Geräusch kommt dann während der Übung). Im Grunde ist das dann nichts anderes als ein Click. Wenn die Hunde dann später bei der Arbeit ein Quietschgeräusch hören, wirkt das angeblich ähnlich wie ein Click und die Hunde arbeiten besser mit - hmmm... überzeugt mich im Moment nur mäßig. Aber gut, üben kann man es ja mal. Ja, und dann noch das Aufmerksamkeitstraining für Beaglehalter räusper...: man solle lauter Marmeladengläser mit Leckerchen rund um den Trainingsplatz stellen... na gute Nacht... Ich glaub, das schafft nur Charly, der Streber :-) |
Der Hund soll lernen, sich nicht wie ein Stier auf die Leckerchen vor ihm zu stürzen, sondern sich zu kontrollieren. Man kann die Leckerchen erstmal nur in die Hand nehmen und belohnen, wenn der Hund weg von der Hand geht. So nah wie auf den Bildern geht es erst nach einer Weile. Man kann die Leckerchen natürlich auch noch näher legen... Für Coffey ist das eine sehr schwere Übung und bringt die Stirn ganz schön in Furchen.
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Leckerchen zum Fressen nach dem Click weg werfen (bringt mehr Schwung in die Sache). Später die geballte Faust neben das Leckerchen legen. Beherrscht sich der Hund nicht, verschwindet die Maus (das Leckerchen) im (Faust-) Loch und wär ja blöd, wenn sie nochmal raus kommt! Ansonsten kann man völlig überraschend das Leckerchen wegfliegen lassen. Wenn man es so macht, kann der Hund die Bewegung schwerer berechnen, als wenn man das Leckerchen nimmt und dann weg wirft. Auf dem Bild haben wir, damit man es besser erkennt, einen Käsebeutel genommen - eigentlich übt man es aber besser mit 1 Leckerchen, das dann weg fliegt und gut gefunden werden kann. Waldboden ist dafür auch nur mäßig geeignet - es sei denn, man kombiniert es gleich mit einem Nasenspiel. |
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Man kann folgende Übungen unterscheiden:
PLATZ POSITION - LION (Hüfte nicht eingerollt, Bilder siehe weiter unten)
PLATZ POSITION - SETTLED (Hüfte eingerollt, Bilder siehe weiter unten)
SIT TO HEEL: Wenn der Hund sich setzt, bewegen sich nur die Hinterbeine zum Vorderbein,
die Vorderbeine bleiben ruhig stehen. Man braucht das fürs HEEL und FRONT
SIT BACK: Der Hund bewegt die Vorderbeine nach Hinten. Kann man gut einsetzen,
um einen Hund am Vorspringen zu hindern.
STEH: die Pfoten stehen wie in einem Rechteck - Vorder- und Hinterpfoten bilden
je eine Linie. Ebenso rechte Vorder- und Hinterpfote bzw. die linke Seite.
Anka bei der Obedienceübung Sitz - Steh - der Korallenwürger wurde für die Bilder entfernt. Man beachte die freudige straffe Hundetrainerin mit frischer Frisur! Außerdem zu beachten: Dieses Hundeteam trainiert bei Wind und Wetter und ist immer gleich gut in Form! Nebeneffekt von Regentagen: der Strom vom Teletakt wird besser geleitet. Hat jetzt Frauchen oder Anka grad nen Blitz abgekriegt???
[Genau hingeschaut: Ach Frauchen - Du weißt doch dass ich das schon kann, aber ich beweise es dir gern nochmal .... ]
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Gut, dass im Wald neben vollen Küchenmülleimern (für die Beagles) auch Paletten für Anka herum stehen! Anka "Steh" schon sehr schön, nur die Hinterfüße noch nicht gaanz hinten und der rechte Fuß zu weit außen fürchte ich. . Aber wir nähern uns. |
Eine besonders gute Figur beim ausgerichteten Steh macht meine Beaglehündin Lena: locker im Kiefer und in den Gelenken - ein absoluter Hoffnungsträger Frankens!!! Die Vorderbeine haben sich überhaupt nicht nach vorne bewegt, nur die Hinterhand macht einen trittsicheren Schritt zurück:
[Genau hingeschaut: Dat ist aber blöd, was wollen die denn jetzt? Na, sollen se mal an mir rummachen, aber so wirklich toll ist das ja nicht! Ich wünschte ich wäre jetzt woanders .... Im Steh sieht sie so aus als wolle sie sagen: So, jetzt ist aber schluß, ich will mich ja nicht beschweren, aber können wir auch mal was Tolles machen? ]
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Während alle unsere Hunde bisher über die Bank auf den Tisch gesprungen sind, löst es unser neuer Agilityturbo aus Luckenwalde mit einem eleganten Sprung senkrecht nach oben und steht schon auf dem Tisch. Da diese junge Begabung erst kürzlich eingetroffen ist, kann die vollendete Obediencearbeit, so wie bisher gewohnt, noch nicht präsentiert werden.
[Genau hingeschaut: Ja, ich kann schon fein Sitz und geb mir ganz viel Mühe und wie lange soll ich so bleiben??? ]
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Wie immer... erster Durchgang: Anka sitzt perfekt mit Hinterfüßen an den Vorderfüßen. Ach toll, das können wir mal knippsen. Anka sitzt kein Mal mehr soo schön da wie vorher. Aber fast. Man sieht das im Gras jetzt auch perfekt... wie sagt man.. wir bleiben dran.... |
Als letze Bilderreihe nun noch das versammelte Sitz von Coffey - die Hinterbeine haben perfekt aufgeschlossen, zum Stehen fand überhaupt keine Drehung statt... Immerhin steht sie dann schön :-)
[Genau hingeschaut: Und? Ist es recht so? Oder muß ich noch was ändern? Vielleicht noch ein cm rücken oder so??? Beim Steh wirkt Coffey auch so, als wenn sie ganz einfach erwartet dass sie noch was tun soll .... ]
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Kay Laurence übt das mit einem kleinen Tischchen. Der Hund sitzt auf ihren Bildern vorne an der Kante und bewegt dann nur die Hinterfüße, um sich zu stellen oder zu setzen. IMMERHIN: ein Tischchen ist gefunden. Noch bißchen glatt ist das Holz und leider kann man nur 2 Rollen blockieren, aber es geht. Der Hund soll ja keinen Kopfstand da oben machen... So sieht das Teil aus (schwer zu raten, wo ich es gekauft habe - bei Interesse gebe ich den Namen gerne weiter :-):
Unser neuer Trainingswagen "Der Tisch ist zu klein...aber man darf ja nichts sagen!" |
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Einen Trainingswagen haben wir auch!!! Nur nicht so hoch... Das ist Charly von Rita, der auf die Obediencewelle voll eingestiegen ist und es vorbildlich macht. |
Charly im Sitz auf seinem Trainingswagen. |
Werden die Bänke eigentlich für Beagles gemacht oder die Beagles für die Bänke??? |
Endlich die Bank gefunden. Leider grausame Hitze und Charly etwas erschöpft. Die Beinhaltung ist aber doch spitzenklasse oder?! |
| Aber diese Übungen auf dem Rollwagen machen verdammt müde!!! Boaaah, was hab ich trainiert!!! | ![]() |
Wir geben nicht auf ;-) Nochmal der Versuch, Perfektion zu erreichen... Diesmal im Wald auf der Palette.
Es lassen sich u.a. 2 grundsätzliche Platzpositionen unterscheiden: "PLATZ LION " (siehe Bild oben) und das entspannte Platz, wo der Hund die Hüfte zur Seite rollt "PLATZ SETTLED" (Bild rechts) . |
"ich hab ihn auf die Decke gelegt und ein Mot davor, das wollte er eigentlich haben, durfte aber noch nicht. Ja, und da hat er sichs beim lange Warten gemütlich gemacht." |
Lena als Lion... sprungbereit...räusper... |
wow - an der vorderen Kante, gerade - jetzt müssen wir üben, dass die Hinterfüße die Vorderfüße im Sitz berühren. Gut, dass mich jetzt keiner fragen kann, WIE ich das üben will... |
Damit das alles nicht zu einfach wird, kann man nun auch noch verschiedene Befehle geben, z.B.
| Vom Stehen zum Sitzen | Sitz |
| Vom Stehen zum Platz | Platz |
| Vom Sitz zum Stehen | Back |
| Vom Sitz zum Platz | Sleepy oder leg dich |
| Vom Platz zum Sitz | Hups |
| Vom Platz zum Stehen | Lift |
Bisher sind diese Übungen für mich alles andere als erfolgreich. Meistens sitzen und stehen meine Hunde wie Kraut und Rüben... Perfekt macht Max das Platz - er klappt wie ein Taschenmesser nach unten. Mit Coffey übe ich gerade, dass sie überhaupt quer vor mir steht, so dass ich schön die Positionen mit ihr üben kann. Das geht schon ganz nett, aber sie sitzt trotzdem wie ein Frosch. Anka mag das Platz überhaupt nicht. Erstmal sitzen, bißchen kratzen, dann bißchen Gras fressen oder wenn es sein muss, langsam nach unten. Zum Steh läuft sie noch schön ein Stückchen - aber immer gut gelaunt. In dieser Hinsicht bin ich etwas ratlos, wie ich weiter mache - aber vielleicht löst sich der Knoten noch.
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Max findet das Training mit der Hantel schon mal sehr ansprechend! Es wurde bald Zeit, die Hantel einem anderen Hund ins Maul zu geben

Anka war gleich auch begeistert bei der Sache. Sie sah dies auch als große Gelegenheit, ihre gelungene Zahnoperation zu demonstrieren (sie ist nämlich letztes Frühjahr voll gegen einen Stein geknallt, als sie den Ball aufnehmen wollte: die vorderen Schneidezähne waren nach innen gedrückt und die beiden Eckzähne rechts waagrecht halbiert - eine Katastrophe damals, aber inzwischen perfekt verheilt)
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jepp! Diesmal ohne Knautschen und schön mittig gehalten. Vielleicht müsste das Sitz noch mehr nach hinten gerichtet sein??? |
Anka und Coffey schaffen es inzwischen auch manchmal, noch im Stehen die Hantel ins Maul zu nehmen und sich damit zu setzen. Lena spuckt sie leider ziemlich schnell wieder aus. Max löst dieses Problem geschickt, indem er die Hantel gar nicht aus dem Maul tut...
Weiter zu Coffey. Sie macht die Übung gerne und kann die Hantel auch schon eine ganze Weile still halten. Komisch, mit der Hantel macht sie es viel lieber als mit einem winzigen kleinen Lederdummy - sie scheint das eklig zu finden und nimmt es ungerne ins Maul. Ihr Sitz ist leider auch auf diesem Bild ziemlich froschig... hmmm.... Man müsste an dem besseren Sitz einzeln arbeiten. |
Lena übt noch! Nehmen kein Problem - aber Rausspucken leider auch nicht... |
Charly kanns auch. Er nimmt den Gegenstand von überall, hat aber noch Probleme, ihn aus der Hand zu nehmen. "Ich glaube er hat ´s nun gerafft :-))) Hab heute mit 3 verschiedenen Sachen geübt, anfangs hat er ja immer weggeguckt wenn ich ihm was vor sein Maul gehalten hab, aber dann gab er mir doch mal die Möglichkeit zu klicken, war ganz kurz dran - huch, und dann noch ein paar mal zögerlich, aber dann ging es doch auf einmal flott." |
Generalsierung: Wenn keine Hantel zur Stelle ist, muss man eben mit Alternativen arbeiten - hier ein Merci-Papierchen, was auf dem Boden lag ;-) ach so - so zum Spaß läuft hier nichts ab: ICH esse gerade Nudeln... |
Neue Erfolgsbilanz: Coffey hats kapiert, dass sie die Hantel nehmen soll, festhalten + sich dazu hinsetzen und weiter festhalten. Und sie machts nun auch mit Papierchen :-) siehe Bild "Generalisierung".
Diese Übung hat durchaus auch ihre Tücken! Der Hund sollte nicht zu weit vorne und nicht zu weit hinten sitzen. Schön dicht am Bein, Blick nach oben zum Hundeführer. Unsere Hunde machen es zwischendurch schön, aber das zu fotografieren ist uns noch nicht richtig geglückt.
Lena hat für Obedience irgendwie ein Händchen. Wir haben gar nicht so viel geübt - allerdings habe ich bei ihr mit mehr Wissen angefangen als bei Coffey und vielleicht damit die Grundlage gleich besser gelegt. |
typisch Frau und Technik: ich war zu doof, um im richtigen Augenblick abzudrücken. Fazit: Anka stuppst nicht richtig und Cornelia läuft unter Tarnkappe... |
also nochmal in umgekehrter Besetzung... an der Hand "Stupps" und füttern mit Kopf nach außen drehen - dann kann man wieder clicken, dass sie ihn zurück zur Hand dreht. |
Anka sehr schön beim Close, Coffey beim verzweifelten Mitmachtraining, Max hinten schreit durchgängig und Lena ist frustriert. |
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Also wenn ich so ein Bild sehe, dann frage ich mich bißchen, was ich da eigentlich mit dem Hund mache... Coffey korrigiert gerade die Hinterhand nach innen |
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Wir üben gerade die Kopfdrehung zum Bein mit Stupps und leider war der neue Targetstab noch nicht fertig. Man füttert außen, dann dreht der Hund seinen Kopf zurück und C&B fürs Zurückdrehen. Eigentlich soll das so gehen: wenn Mensch in der Schrittposition ist, dann steht der Hund, wenn Mensch Beine geschlossen hat, dann sitzt Hund. Mit Coffey habe ich sehr lange das Sitzen geübt und habe ziemlich mühe, dass sie jetzt steht. |
Charly beim Close - den linken Fuß musste man einfach nach außen stellen, weil man dann das Leckerchen besser sehen kann! Was spricht schon dagegen???? |
Herbst 2009: Nach langer Zeit habe ich mit Lena mal wieder geübt. Leider dongelt ihr das kleine Oli immer wieder rein... sie will auch üben!!!
ZUM FILM: Lena Heelwork am See.
Parade - eine besondere Form des Nebenherlaufens
Die Hunde sollen beim Nebenherlaufen die Füße schön nach oben nehmen. Ich kannte das schon von Filmchen, aber hatte eigentlich nie daran gedacht, dass ICH das mal üben würde. Ganz zufällig fiel mir einmal mit Anka auf, dass sie, wenn ICH anfing, in einem bestimmten klaren Takt zu laufen, auf einmal im gleichen Takt nebenherlief und dabei die Füße schön hoch nahm. Wir haben jetzt schon eine ganze Weile gübt. Es bestand das Problem, dass Anka ihren Kopf nicht oben ließ und eher mit hängendem Kopf so vor sich hin dödelte.
Das war ein Bild, was wir im Sommer 2005 gemacht haben |
Januar 2006 - das sieht doch schon viel besser aus |
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Hürden-Aufnahmen finde ich ausgesprochen schweißtreibend!!! Leider hatten wir bisher geclickt, wenn die Hunde auf dem Baumstamm stehen blieben. Nun sollte alles anders werden. Der Foto lief, die Menschen sprangen... Blick zurück - wo ist der Hund??? Auf dem Baumstamm. Also: nochmal... Hier hat sich jetzt der Luckenwalder Springfloh als geeignet erwiesen. Jung, frisch und ungebildet fand er das Spiel mit dem Springen ausgesprochen fetzig. Bald kommt die Hantel im Sprung dazu.
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Eigentlich sollte man diese Bilder an unsere Krankenkassen schicken - müsste doch ein Bonus rauszuholen sein oder??? |
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Was braucht man:
Was muss der Hund können:
Schritt für Schritt muss man alles üben: da ist der Gegenstand, nimm ihn in dein Maul, nimm ihn von mir, nimm ihn von einer Oberfläche, nimm ihn vom Boden, nimm ihn auf und gib ihn mir usw. Ja, wir sind beschäftigt für den nächsten Winter.
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Das ist der Billerbecker Max, als er noch bei mir war. |
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Je größer die Lust an den Objekten, desto eher kommt man weiter. Für diesen Zweck finde ich auch nach wie vor die Lind-Übungen für das Apportieren sehr nützlich. Auf der HP von Eckard Lind gibt es einen sehr guten frei herunterladbaren Artikel, wie man das Apportieren beibringen kann. Ich habs so geübt und siehe links die Lena: es hat geklappt. Beide Beagles haben anfangs überhaupt nichts apportiert! |
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Kay Laurence schlägt vor, sich auf einen Stuhl zu setzen, vor sich eine Kiste, in der ein Gegenstand liegt, den der Hund gerne nimmt. Jede Annäherung an die Kiste, dann an den Gegenstand wird geclickt. Das Leckerchen wird IN die Kiste geworfen. Der Hund soll den Gegenstand aufnehmen, aber nicht aus der Kiste holen. Rechtzeitig clicken! Später kann man neben der Kiste mit Bücher oder sonst was eine kleine Wand aufbauen, so dass der Gegenstand einfach von der gleichen Höhe rüber in die Kiste getan wird. Später die Kiste verkleinern, die Gegenstände von weiter weg holen lassen - auch mal aus anderen Richtungen! - und schließlich das Schüsselchen auf den Schoß nehmen. Der Vorteil an dem Schüsselchen ist, dass der Hund nie das Gefühl hat, er muss etwas abgeben. Rita hatte beim Knippsen, das Problem, dass Charly zack zack aufräumt und einen Teufel tut, einen Gegenstand über der Schüssel zu halten. Klar - völlig widersinnig in der Tat. Das ist, wie wenn eine Hausfrau den Staubsauger ständig über den Teppich hält... Charly war deutlich irritiert!
Unser perfektes braunes Springpferd mit exakter Beinhaltung und schön mittig drüber |
Jipp - der Seehund kommt gleich! Weißer Seehund bei braunem Hund ist sehr günstig für das Foto - weniger günstig bei hellem Hund (siehe Beagles) |
Endete leider mit einem nicht schönen Sturz und ich hab bißchen ein schlechtes Gewissen, das Bild hier reinzustellen... |
Glücklicherweise hat sie es schnell vergessen und fliegt dann doch prima über die Hürde. Wenn ich das Bild so sehe, war es für Coffey ganz schön hoch. |
Lena auch einfach nur seeehr schön. |
Wohin? Wohin?? Ach drüber... leicht abgedriftet. Aber er hält den Seehund :-) |
2. DG - Kurswechsel - man hats jetzt kapiert. |
Das Warten verdirbt nur noch die Laune... Jetzt auch noch dieser Luckenwalder...dauert immer länger... wird nie was mit meinem Turnier... scheiß Tag.... |
"Ja, ist ganz schön schwer alleine ein paar Bilder zu machen. Leine, Hürde bauen, überall hoppeln Hasen rum, Bullenhitze, schwerer Rucksack, Digi spinnt und geht immer aus, oder sie macht ein Bild wenn schon alles vorbei ist, oder der Hund kann sich nicht beherrschen und fängt schon mal an um seine Langeweile loszuwerden ... Ich weiß nicht wer nachher mehr fertig war, der Hund oder ich ;-( Also ich schick Dir mal ein paar misslungene B ilder, einziger Beweis dafür dass er über die Hürde geprungen ist, man siehts noch an der Leine. Zweimal hat er es ja nicht gerafft, hat an beiden Seiten mal versucht vorbei zu gehen, aber zweimal kein Leckerchen, dann ist er doch drüber gesprungen. Nachher hat ihm das so einen Spass gemacht, dass er gar nicht mehr aufhören wollte." |
Vorbereitung mit hohem Hundeunterhaltungswert: Man wirft ein Leckerchen und noch eins und noch eins - na, und was passiert dann???? Fragender Blick. Ähm, wollen wir das Spiel nicht weiter spielen??? Click für den Blick. Leckerchen wieder weg werfen. Click für Blick. Click für immer näher kommen, um zu gucken, wann es weiter geht. Click für gerades vor Mensch stehen. Leckerchen fliegt nun auch mal zur Seite oder nach hinten, so dass der Hund aus verschiedenen Richtungen immer wieder in die Position zurückgehen muss.
Letzlich beinhaltet das fertige Verhalten die zwei Komponenten, dass der Hund vor uns ist und diese Position findet und dass er sich mit dem Schwerpunkt nach vorne hinsetzt. Er sollte dann von jeder Ecke aus schnell in diese Position finden - später auch einen Gegenstand im Sitz halten.
Seitliche Hinterbeinbewegung: Üben wir doch erst einmal die seitliche Hinterbeinbewegung, damit sich der Hund in die gerade Position bringen kann. Das ist ein schönes Spiel: Man baut vor dem Hund ein kleines Podestchen oder Stühlchen auf (oder auch ein Käsebrett) und clickert erst mal, dass der Hund mit den Vorderpfoten drauf geht. Man kann jetzt entweder sich selbst bißchen bewegen, so dass der Hund meist mit dreht - wobei sich die Hinterbeine eben bewegen - man kann aber auch vor den Hocker die Leckerchen geschickt so legen, dass der Hund sich drehen muss, um dran zu kommen. Wenn der Hund wieder rückwärts gedreht hat und gerade vor uns steht, C&B wieder bißchen seitlich. In beide Richtungen üben. Kay Laurence verwendet den Befehl "Swing" für die Drehung gegen den Uhrzeigersinn und "Ro-tate" im Uhrzeigersinn. Für den endgültigen Befehl verwendet sie "in front". Kann man übrigens auch sehr schön an kleinen Steinen oder auch kleinen Grenzsteinen im Wald üben.
das sind schon mal die ersten Anschauungsphotos - bessere folgen. Coffey hat bisher geübt, dass sie um den Topf kreiselt - tja, jetzt stoppt sie leider nicht, wenn sie vor mir ist, sondern dreht sich gleich wieder neu...aber mit großer Begeisterung |
Lena findet die Idee mit IHREM Futtertopf nicht ganz in Ordnung... |
Der richtige Ort: jetzt muss ich leider erstmal ins Bett :-( geht bald weiter - auch mit Bildern - müssen erst noch gemacht werden.
Also fangen wir mal damit an, wie es aussehen soll: Genießen wir noch das idyllische Bild aus den Schweizer Alpen. Millie - fein, machst du das! Der Hund wird in die Box geschickt und soll genau in der Mitte verschiedene Übungen absolvieren, z.B. Steh - Platz - Sitz...

Frisch gewagt ist halb gewonnen. Locken mit Futter lehnen wir natürlich ab. Der Hund soll doch geistig gefordert werden ;-)
Die hübschen bunten Hütchen wurden extra angeschafft und los gings:
Go Coffey Go!!!! ![]()
Mensch: Coffey, ganz fein machst du das. Aber es geht nicht darum, AM Hütchen zu stehen und auch nicht darum, die Hütchen umzuwerfen und auch nicht darum rückwärts seitlich durch die Hütchen zu pendeln und auch nicht, sich drüber über die Hütchen zu stellen. Nein, apportieren sollst du sie auch nicht! Geh doch einfach nur in die Mitte mal. Coffey: Oh, bunte Hütchen :-))))) ach, was man damit alles machen kann. Probieren wir doch mal aus, was sie will. Dong Dong gong... |
Frauchen stellt leicht angenervt die Hütchen wieder auf und probiert eine neue Runde... Frauchen denkt: ach komm jetzt Coffey -jetzt geh doch mal von diesen blöden Hütchen weg. Nein! Nicht da hinten an das Hütchen!!! Coffey: dong krach bum - ich könnte auch das letzte noch umwerfen - nein?? Rute auf Überlegstellung - Coffey läuft rückwärts... |
Frauchen stellt leicht angenervt die Hütchen wieder auf und probiert eine neue Runde... Frauchen denkt: vielleicht sollte ich doch irgendein Target in die Mitte legen??? Coffey: nur 2 Hütchen fallen - Coffey bleibt nun beharrlich VOR den Hütchen |
Frauchen lässt diese beknatschten Hütchen einfach liegen und probiert eine neue Runde... Coffey: geht zur ersten Pylone links Frauchen: schmeißt ihr gleich die Kamera an die Birne Coffey pendelt in Richtung Mitte. Der Fotoapparat knippst, Coffey wartet. Frauchen: immerhin - aber muss sie jetzt wieder in ihrem Froschsitz so blöd da sitzen... oh ne... STEHHHH, du dummer Hund!!!!! (Frauchen weiß natürlich, dass alle Fehler nur bei ihr zu suchen sind - Frauchen überlegt, ob sie richtig clickt - oder vielleicht doch mal eine Targetmatte holen sollte???) |
Frauchen lässt die Pylonen weiter liegen... neue Runde, neues Glück. Coffey geht zur ersten Pylone links. Coffey geht seitlich rückwärts. Bellt genervt. Geht konsequent NICHT in die Mitte. Frauchen schaut, wer alles auf dem öffentlichen Parkplatz ist... Bellen wird ignoriert, dafür schneller geclickt. Coffey kreiselt um die Pylonen... |
Die Pylonen bleiben weiter liegen. Hab ich Lust, hier ewig den Affen zu machen??? Coffey geht rückwärts zwischen die Hütchen und steht. Frauchen macht begeistert ein Foto - Jackpott |
Frauchen findet, dass es spannendere Übungen gibt und dass man die Hütchen fest stecken können müsste. Frauchen schmeißt die Pylonen hinten ins Auto... Coffey fand die Hackfleischbällchen schon o.k. - gut, die Sache mit den Hütchen - im GRUNDE, wenn wir doch mal ehrlich sind, sind diese Teil DOCH dafür da, dass man TAPP macht. Da kann sie sagen, was sie will!!!!!!!!!!!!!! |
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Da in Berlin amüsiert man sich gut... und malt
:-)
[Mit freundlicher Genehmigung von Nastasja
Döring]
Tag 2 - Man soll ja regelmäßig üben. Mit Automatte, Hütchen, Hackfleischbällchen und Targetstock Richtung Sandgrube, weil dort kein Wald ist und man schön üben kann.
Isolde meinte, es sei eben eine quasi kopernikanische
Wende: bisher war die Aufgabe immer: geh zu dem interessanten Objekt hin
und mach was damit - jetzt ist die Aufgabe: gehe weg in den Bereich, wo es
stinke langweilig ist und tue nichts...
Heute war ich kreativ und sehr begeistert von meiner Idee! Hab die Hütchen
in den Sand eingebuddelt, damit sie nicht so weit raus stehen und sie auch
nicht so umfallen. Ha! dachte ich, DAS ist doch DIE Idee!
Ja, eine richtig gute Idee. Fanden meine Hunde auch. Zielstrebig, noch viel
zielstrebiger als gestern!, gingen sie nun zu den Hütchen und fingen an
zu buddeln - so konzentriert, dass sie mich gar nicht mehr bemerkten. Das Verbuddel
Spiel lieben sie ganz besonders.. ich hätte es mir denken können...
gut.. alle Hütchen flogen hoch... das erste, das zweite, das dritte...
schwarz panierte Nasen, glänzende Augen.
Nein, Frauchen stellt die Hütchen NICHT mehr hin. Matte für Lena
in die Mitte geschmissen. Lena steckt den Kopf tief in die umgefallenen Hütchen
und wirft sie nach oben. Lena geht praktisch nie auf die Matte - Lena geht
zu den anderen Hütchen - schiebt die Hütchen herum - hat keine Lust
mehr und legt sich hin.
Coffey rennt wie blöd immer zu hinterem linken rumfliegenden Hütchen.
DAS war aber meine Chance, weil ich jetzt clicken konnte, während sie
in der Mitte war. Ca. 10-15x C&B in der Mitte - Coffey saust hin und her
- meint weiterhin, sie muss zum Hütchen hinten. Doch irgendwann dämmerte
es ihr und sie bremste zunehmend vorher ab - Frauchen freut sich :-)) - ES
KOMMT!!! HALTE DURCH!!! - Coffey steht schief in der Mitte. Jaaaaaaaa :-))))))
Coffey hats endlich kapiert - ja, man muss einfach Geduld haben - ach Coffey,
toll :-))))) ich habs geschafft .-)))))
Coffey rennt zum hinteren linken Hütchen.... Coffey rennt zum hinteren
linken Hütchen... Frauchen schmeißt ihr mental wieder alle Hütchen nach...
weitere ca. 20 Hackfleischbällchenportionen... Coffey steht ein paarmal
in der Mitte...
Frauchen hat keine Lust mehr, mit den Hütchen zu spielen. Sammelt sie
ein, stellt sie an den Rand. Kein Hund interessiert sich mehr dafür...
Doch, natürlich, wir bleiben dran!!! Immer entspannt lächelnd!!!!!!!!!!
Tag 3:
Shaping, da muss man wirklich dran bleiben. Klar, also geht Frauchen wieder bepackt mit Hütchen, Target, Matte, Hackfleischkloppsen, Digi und co zum Hundetraining... POSITIV denkend selbstverständlich!!!! Wir sind mit Freude bei der Sache und sind überzeugt, dass HEUTE der Tag des Durchbruchs ist!! Liebevoll werden die Hütchen aufgestellt - diesmal AUF den Sand:
unübersehbar: Coffey ist mit Spaß dabei! |
Dieses dämlich Sitz bringt mich allmählich auch ins Grab... da hält sie lange durch - meint wohl, es geht auf Zeit. Nein, Coffey, das ist FALSCH!!! Ach so??? O.K. -mir würde da noch was einfallen: |
Coffey: Ach so??? O.K. - |
bumm dideldumm - na?? guckste was??! Soll ich das da vorne auch noch???
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| Das Umwerfen ist ja nun eine Sache - aber was ich
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nicht, dass Coffey keinen Spaß hätte!!!!: Das typische Wesen des Beagles ist ja, dass er DA beharrt, wo andere Hunde schon lange aufgeben!
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| Pleite auf voller Linie... komm... lassen wirs für heute...
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[gemogelt... die Hütchen sind um sie rum gestellt...AABER das enge Modell wurde nun mein Weg] |
Ich hatte keine Lust mehr, ließ die blöden Hüte stehen und setzte mich einfach auf den Stuhl. Coffey und Lena wurden ignoriert.
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Coffey ist nun unsicher geworden, ob die Übung vielleicht doch anders geht. Sie saß lange davor, überlegte? Oder meinte, es gehe um eine Warteübung? unklar. Lena arbeitet weiter mit Schwung
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So, ich habs jetzt satt, jetzt wird anders geübt! Hütchen enger gestellt. Lena kriegt ne Matte
Tag 4: Widerwillig mit dem ganzen Kram wieder auf die Hundewiese geschlappt, alles aufgebaut. Lena geht gelegentlich mit 2 Pfoten auf die Matte, steht aber falsch rum. Wenn ich nur kurz warte, fliegt die Matte fröhlich in die Luft. Coffey kommt mit dem engen Quadrat deutlich besser klar. Ich schaffe es, sie von den Hütchen abzulenken. Sie bleibt überwiegend im mittleren Bereich. Puh!
Tag 5: Wwieder diese blöden Hüte + Matte... gut, dass keiner mich fotografieren kann. Melanie hätte schon strahlend am Auto ein paar passende Bilder gemacht. Aber sie hatte LEIDER keine Zeit hahahhaaaaa. Frauchen: man muss jetzt einfach weiter machen. Gib nicht auf. Irgendwann kapieren sie es (Teufelchen im Hintergrund... irgendwann irgendwann... scheiß Übung)
Start mit Lena diesmal - mit
Gummimatte. wo sie mit vier
Ich dachte mir schon, dass es mit Hilfsmittel deutlich schneller geht
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jaaaa fein -und noch den Popo rum - na mach schon - nö, macht sie nicht - hmmmmm |
Aber immerhin einmal steht sie FAST mit 4 Füßen auf der Matte. Na gut - das war ein Jackpot. Coffey kommt dran. |
Ei, lass blooß die Hütchen stehen du blödes Tier!!!!!
Immerhin, ist doch gar nicht schlecht so. Frauchen kriegt wieder gute Laune - ja :-))) soo ist das ein brrrraver tolllller Hund meine Coffey :-))))) |
naja, auch noch o.k. - die wird doch jetzt nicht wieder |
Natürlich. Da haben wir den Salat schon wieder. Coffey ich würg dich irgendwann!!!!!!
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Fazit des Tages: Wir kommen voran, aber nicht ohne Rückschläge. Frauchen packt die Hütchen und Matte in den Rucksack und ist nur mäßig begeistert. Es steht ja in den Büchern.. Kein Fortschritt ist linear. Das würde ich allen Clickerern sagen. ABER: BEI MIR SOLL ES TROTZDEM LINEAR SEIN!!!!! Ich sags nur mal... |
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[mit freundlicher Genehmigung von Nastasja Döring]
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Das ist eine mistige Übung, an der ich schon eine ganze Weile sitze. Wie versteht der Hund, dass es nicht darum geht, vorne ein Objekt zu finden oder zu einem Target zu rennen, sondert darum, dass so lange vom Menschen WEG zu laufen ist, bis ein neues Kommando kommt. Ich habe mich viel umgehört und stellt fest, dass es eigentlich alle so machen, dass sie ein Objekt vorne verstecken, den Hund los schicken und ihn später immer mal "verarschen". Haken daran ist, dass schonmal der Betrug finde ich nicht richtig gut ist und dann aber auch, dass der Hund, wenn er nun vorne nichts findet, anfängt zu suchen. Außerdem läuft er mit Nase unten nach vorne, was auch nicht richtig schick aussieht. Eine Anregung, um das anders zu trainieren hab ich bei Morgan Spector (Clicker Training for Obedience) gefunden. Er arbeitet über einen großen Target und fängt an, den Hund immer vor zum Target zu schicken. Wenn der Hund vor rennt, geht man einen Schritt zurück, so dass man die Distanz schleichend erhöht. Er geht dabei sehr langsam vor. Man lässt den Hund lange rennen. Mit der Zeit sieht er den Stab erst, wenn er schon eine Weile gerannt ist. (Den Rest muss ich nochmal im Buch nachschauen). Ich übe das nun im Hundepark mit den Schildern. Schicke sie mal da hin mal dorthin und entlohne fürstlich. Manchmal lasse ich sie dort auch Sitz oder Platz machen. Sie liebt diese Distanzübungen. Im Moment sind wir bei ca. 15m Abstand - mal mehr mal weniger. Mein Ziel ist jetzt erstmal, dass sie, ohne sich umzudrehen, von mir weg rennt. |
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[Die Obediencereihe wird selbstverständlich fortgesetzt!]